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	<title>VideoSLR</title>
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	<description>Berichte &#38; Videos rund um videofähige Spiegelreflexkameras</description>
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		<title>Firmware 2.0.3 für die Canon 5D Mark II veröffentlicht</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2010/03/firmware-2-0-3-fuer-die-canon-5d-mark-ii-veroeffentlicht/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 10:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<category><![CDATA[5DMk2]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Oktober angekündigt, ab heute endlich verfügbar: Die neue Firmware 2.0.3 für die Canon 5D Mark II ist da.
Die Neuerungen sind folgende: Die Bildrate von 30 B/s wird auf 29,97 B/s (NTSC-Standard) verändert, die Bildraten 25 B/s und 24 B/s (eigentlich 23,976) kommen hinzu. Auch ohne die Erweiterung &#8220;Magic Lantern&#8221; kann man nun den Ton [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Oktober <a href="http://www.videoslr.de/2009/10/24-und-25-bilders-fuer-die-canon-5d-mark-ii/">angekündigt</a>, ab heute endlich verfügbar: Die neue Firmware 2.0.3 für die Canon 5D Mark II ist da.</p>
<p>Die Neuerungen sind folgende: Die Bildrate von 30 B/s wird auf 29,97 B/s (NTSC-Standard) verändert, die Bildraten 25 B/s und 24 B/s (eigentlich 23,976) kommen hinzu. Auch ohne die Erweiterung &#8220;Magic Lantern&#8221; kann man nun den Ton manuell aussteuern, außerdem wurde die Abtastrate von 44,1 auf 48 kHz erhöht.</p>
<p>Die zwei &#8220;fehlenden&#8221; Modi Av und Tv (Blenden- und Zeitvorwahl) lassen sich nun auch bei der Videoaufzeichnung nutzen, zusätzlich gibt es ein Live-Histogramm. </p>
<p>Neben den schon vorab bekannten Erweiterungen um 24 und 25 B/s ist vor allem die manuelle Tonaussteuerung eine sinnvolle und willkommene Verbesserung.</p>
<p>Die Firmware und eine bebilderte Installationsanleitung gibt es direkt bei Canon, diesmal in speziellen Versionen für Mac und Windows (DMG-Image &#038; EXE-Datei): <a href="http://web.canon.jp/imaging/eosd/firm-e/eos5dmk2/firmware.html">Firmware bei Canon</a></p>
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		<title>Full-HD-Video für 700 EUR: Die Canon EOS 550D</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 18:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[550D]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>

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		<description><![CDATA[Canon hat heute die EOS 550D vorgestellt. Ihre Vorgängerin 500D konnte bereits Videos aufnehmen, allerdings in der höchsten Auflösung von 1920&#215;1080 Pixeln nur mit fragwürdigen 20 Bildern/s. Damit ist nun Schluß &#8211; die 550D kann 24, 25 und 30 B/s in 1920&#215;1080 und 50 und 60 B/s in 1280&#215;720 Pixeln. Damit hat sie dieselben Fähigkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Canon hat heute die EOS 550D vorgestellt. Ihre Vorgängerin 500D konnte bereits Videos aufnehmen, allerdings in der höchsten Auflösung von 1920&#215;1080 Pixeln nur mit fragwürdigen 20 Bildern/s. Damit ist nun Schluß &#8211; die 550D kann 24, 25 und 30 B/s in 1920&#215;1080 und 50 und 60 B/s in 1280&#215;720 Pixeln. Damit hat sie dieselben Fähigkeiten wie die 7D, zum halben Preis.</p>
<p>Canon bleiben nur noch zwei Kameras ohne Videofähigkeiten: die 50D und die 1Ds. Bei Canons derzeitiger Energie wird es sicherlich nicht lange dauern, bis auch diese Lücken geschlossen sind.</p>
<p>Die neue Kamera mit 18-MP-Sensor soll im März für rund 700 EUR erhältlich sein.</p>
<p>Quellen: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Konkurrenz-Canon-EOS-550D-924895.html">Heise Newsticker</a>, <a href="http://www.dpreview.com/news/1002/10020806canoneos550d.asp">DPReview</a></p>
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		<title>Das Jahr der Canon EOS 5D Mark II</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/12/das-jahr-der-canon-eos-5d-mark-ii/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 14:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigenes]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Tips]]></category>
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		<category><![CDATA[Canon]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einem guten Jahr wurde die 5D Mark II von Canon der Öffentlichkeit präsentiert. Kurz nachdem Nikon mit der D90 die erste videofähige Spiegelreflexkamera vorstellte, überraschte Canon mit einer Kamera, deren Videomodus wesentlich ausgereifter war. Im zurückliegenden Jahr ist einiges passiert, doch die 5D Mark II hat ihren Platz behauptet. Ein zweiter Blick auf ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem guten Jahr wurde die 5D Mark II von Canon der Öffentlichkeit präsentiert. Kurz nachdem Nikon mit der D90 die erste videofähige Spiegelreflexkamera vorstellte, überraschte Canon mit einer Kamera, deren Videomodus wesentlich ausgereifter war. Im zurückliegenden Jahr ist einiges passiert, doch die 5D Mark II hat ihren Platz behauptet. Ein zweiter Blick auf ein Erfolgsmodell.<br />
<span id="more-562"></span></p>
<h2>Ein wenig Geschichte</h2>
<p>Photographen hatten es schon immer leichter als Filmleute. Das ist verständlich, wenn man sich vor Augen führt, daß die Filmkamera 24 oder mehr Bilder pro Sekunde aufnehmen muß, während man als Photograph je nach Situation einmal alle 5 Minuten ein Bild macht. Entsprechend mehr Film muß entwickelt werden, entsprechend schwerer sind die Filmkameras, dazu unerschwinglich in der Anschaffung und im Betrieb. Um Kosten und Geräteabmessungen zu reduzieren, verkleinerte man das Filmformat von 35mm erst auf 16, dann auf 8mm. Mit dem Schrumpfen der Bildfläche wurde das Korn störender und die Schärfentiefe stieg. Als digitale Sensoren später den Platz des chemischen Films einnahmen, verkleinerten die Kamerahersteller die Sensorfläche weiter, die Geräte konnten noch kleiner und billiger gebaut werden. Mit Hilfe einer geringen Schärfentiefe eine Person vom Hintergrund lösen konnte man mit diesen Sensoren nicht mehr.</p>
<p><img width="530" height="334" src="http://www.videoslr.de/media/sensorgroessenvergleich_p530.png" /><br />
[Sensorgrößen von digitalen Videokameras im Vergleich]<br />
<br clear="all" /><br />
Nicht nur preiswerte Amateurkameras waren davon betroffen, auch die Modelle im Preisbereich von 3000 bis 9000 EUR hatten keine größeren Sensoren zu bieten. Als Videoamateur mußte man sich mit der großen Schärfentiefe <a href="http://www.videoslr.de/2009/06/adieu-canon-xh-a1/">abfinden</a> und auf andere Gestaltungsmittel ausweichen.  </p>
<p>Photographische Kompaktkameras können schon lange auch Videos aufnehmen, neuere Exemplare auch in hohen Auflösungen. Als im Jahr 2008 Nikon und Canon diese Fähigkeit in ihre SLRs einbauten, waren sie damit spät dran. </p>
<h2>Worin lag die Revolution?</h2>
<p>Viele Leute fragten sich damals (und teilweise noch heute), was ein Videomodus überhaupt in einer (professionellen) Photokamera zu suchen hat. Für ausschließlich an Standbildern Interessierte hat er tatsächlich keine Bedeutung. Für Videoamateure handelte es sich allerdings um eine Offenbarung. Zum ersten Mal konnten sie alle gestalterischen Möglichkeiten nutzen, die sie für den Rest ihres Lebens unerreichbar fern in den Händen weniger Hollywood-Kameraleute wähnten.</p>
<p><img width="500" height="281"  src="http://www.videoslr.de/media/thinking_of_now_screenshot_marc_seitlich_p500.jpg" /><br />
[Trennung des Motivs vom Hintergrund mit geringer Schärfentiefe - mit einer hohen Schärfentiefe wären auch die Bäume im Hintergrund noch erkennbar und würden den Blick vom Motiv ablenken]<br />
<br clear="all" /></p>
<h2>Die beiden Erstgeborenen</h2>
<p>Im August 2008 gelang Nikon wenige Wochen vor Canon die Vorstellung der ersten Video-SLR, der Nikon D90. Nikon führte die Videofunktion in der gehobenen Amateurklasse ein, Canon in der Profiklasse, die 5D Mark II kostete mehr als doppelt soviel wie die D90.</p>
<p>Kann man von einer teuren Kamera ausgereiftere Funktionen erwarten als von einer preiswerten? Oder ist es gerechtfertigt, die beiden ersten Implementierungen einer Videofunktion in SLRs direkt miteinander zu vergleichen? Wie dem auch sei, Canons Variante war der D90 in allen Punkten überlegen. So sehr überlegen, daß einige Photographen mit Nikon-Ausrüstung sich <a href="http://www.vimeo.com/2327058">die 5D Mark II als reine Videokamera kauften</a> und sie mit einem <a href="http://www.videoslr.de/2009/05/nikkore-an-der-canon-5d-mark-ii/">Adapter</a> an ihre Nikkore schraubten.</p>
<p><img width="530" height="353" src="http://www.videoslr.de/media/canon_5dmk2_scharf_p530.jpg" /><br />
[Canons Sprößling neben Nikons erster VideoSLR]<br />
<br clear="all" /></p>
<h2>Die 5D Mark II wird entdeckt</h2>
<p>Da die 5D Mark II in erster Linie eine Photokamera ist, mußte sie von Videographen erst einmal entdeckt werden. Einen großen Beitrag leistete dabei das Video <a href="http://blog.vincentlaforet.com/2008/10/10/without-further-ado-reverie/">Reverie</a> von Vincent Laforet, welches mit einem Prototypen gedreht und bereits kurz nach der Vorstellung der Kamera gezeigt wurde.<br />
Danach kamen Videos von Dan Chung (&#8221;<a href="http://www.vimeo.com/2327058">One night in Beijing</a>&#8220;), Philip Bloom (&#8221;<a href="http://www.vimeo.com/4704533">Sofia&#8217;s People</a>&#8220;) und auch die <a href="http://www.vimeo.com/2824845">ersten</a> <a href="http://www.vimeo.com/3395006">Hochzeitsvideos</a>.</p>
<p>Daß es immer noch mehr auf den Kameramann und den Rest der Truppe hinter und vor der Kamera ankommt, als auf die Technik, sieht man schön an diesem <a href="http://www.vimeo.com/2499643">Musikvideo</a>, welches mit Nikons D90 entstand.</p>
<h2>Allüren der Diva</h2>
<p>Der Videomodus der 5D Mark II polarisierte die Internetgemeinde. Die einen waren begeistert ob der neuen Möglichkeiten, der geringen Schärfentiefe, der Wechselobjektive; die anderen taten den Videomodus als überflüssige Spielerei ab. An welcher anderen &#8220;Videokamera&#8221; im Preisbereich von 2000 EUR konnte man so wenig selbst einstellen? Empfindlichkeit, Blende, Belichtungszeit &#8211; alles mußte man der Automatik überlassen. Welche andere Kamera hatte mit dem eingebauten Mikrophon eine so schlechte Qualität &#8211; und keine manuelle Aussteuerung? Welche andere Videokamera ließ sich dermaßen schlecht halten?</p>
<p>Auch die Videoaufnahmen waren nicht ohne Fehl und Tadel &#8211; bei sich horizontal schnell bewegenden Objekten (oder Schwenks) wurden gerade Kanten plötzlich schief, es gab Artefakte an leicht schrägen Linien im Bild &#8211; mehr über die Schwächen ist <a href="http://www.videoslr.de/2009/10/artikel-ueber-video-slrs-aus-ct-special-fotografie-209-online-mit-videobeitrag/">hier</a> nachzulesen.</p>
<p>Hauptsächlich störte aber die Belichtungsautomatik. Über Lösungen mit <a href="http://www.videoslr.de/2009/05/nikkore-an-der-canon-5d-mark-ii/">Adaptern</a> konnte man wenigstens die Blende kontrollieren, daneben kursierten abenteuerliche Tips zum Entriegeln des Objektivs im Netz. Die meisten behalfen sich außerdem mit dem Drücken der Sterntaste, welche die aktuell gemessene Belichtung für den Rest der Aufnahme speicherte.</p>
<h2>Die Zähmung</h2>
<p>Die Kritik an Canon muß allerdings so massiv gewesen sein, daß sich die Firma entschloß, eine neue <a href="http://www.videoslr.de/2009/06/canon-5d-mark-ii-mit-firmware-110/">Firmware mit manuellen Einstellmöglichkeiten</a> herauszubringen. Zwar blieb es bei der für Europäer ungewöhnlichen Bildrate von 30 Bildern/s, dafür ließen sich nun alle Belichtungsparameter ändern, was auch Problemen mit dem Flimmern unter Kunstlicht ein Ende bereitete.</p>
<p>Mit dieser neuen Firmware hatte sich die Kamera endgültig ihren Status als professionelles Werkzeug verdient.</p>
<h2>In der Praxis</h2>
<p>Andere Einschränkungen für den Videobetrieb ließen sich naturgemäß nicht so leicht beseitigen &#8211; die Handhabung wurde mittlerweile von Drittfirmen mit Hilfe von speziellen <a href="http://www.videoslr.de/2009/11/alternative-videohalterung-der-u-boat-commander-von-idc/">Videohalterungen</a> verbessert und es gibt sogar <a href="http://www.snappertalk.com/index.php/20090411/beachtek-dxa-5d-xlr-audio-adapter/">Audio-Adapter mit XLR-Anschlüssen</a> zum Darunterschrauben. </p>
<p>Das <a href="http://magiclantern.wikia.com/wiki/Magic_Lantern_Firmware_Wiki">&#8220;Magic Lantern&#8221;-Projekt</a> hat die Firmware der 5D Mark II (unter anderem) um eine manuelle Audio-Aussteuerung erweitert. </p>
<h2>Die Videos</h2>
<p>Habe ich schon etwas über die Videos gesagt, die aus der Kamera kommen? Umwerfend. Aber gerade in diesem Fall sagen Bilder wohl mehr als Worte, also empfehle ich, das kaum bearbeitete Video <a href="http://www.videoslr.de/2009/05/thinking-of-now-musikvideo/">&#8220;Thinking Of Now&#8221;</a> in der höchsten Auflösung zu laden und sich dann anzusehen. </p>
<p><a href="http://www.videoslr.de/2009/05/thinking-of-now-musikvideo/"><img width="500" height="281"  src="http://www.videoslr.de/media/thinking_of_now_screenshot_wiebke_im_torbogen_p500.jpg" /></a><br />
[...und die technische Qualität könnte mit dem ProRes-Codec sogar noch etwas besser sein, Final Cut Express unterstützt nur AIC]<br />
<br clear="all" /></p>
<h2>Neue Stars?</h2>
<p>Nachdem Canon im September die <a href="http://www.videoslr.de/2009/09/canon-7d-mit-waehlbarer-video-framerate/">7D mit flexiblerem Videomodus</a> vorgestellt hat und im Oktober die <a href="http://www.videoslr.de/2009/10/canon-1d-mark-iv-erhaelt-die-videofaehigkeiten-der-7d/">1D Mark IV mit höherer Empfindlichkeit</a>, gibt es nur noch ein Alleinstellungsmerkmal für die 5D Mark II &#8211; den Vollformatsensor. Doch auch die Vorreiterin der Video-SLRs wird im nächsten Jahr noch <a href="http://www.videoslr.de/2009/10/24-und-25-bilders-fuer-die-canon-5d-mark-ii/">dazulernen</a> und wohl noch eine Weile die Lieblingskamera vieler Filmschaffender bleiben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alternative Videohalterung: Der U-Boat Commander von iDC</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/11/alternative-videohalterung-der-u-boat-commander-von-idc/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 19:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Zubehör]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem bin ich auf eine interessante Halterung für Video-SLRs gestoßen, welche kleiner, leichter und preiswerter ist als die Angebote von Redrock Micro &#8211; den  &#8220;U-Boat Commander&#8221; von iDC Photography.

Ein Eintrag ins Vincent Laforets Blog machte mich auf eine Videohalterung aufmerksam, welche völlig ohne Stäbe auskommt. 

[Der U-Boat Commander mit einer 5D Mark II, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem bin ich auf eine interessante Halterung für Video-SLRs gestoßen, welche kleiner, leichter und preiswerter ist als die Angebote von Redrock Micro &#8211; den  &#8220;U-Boat Commander&#8221; von iDC Photography.<br />
<span id="more-695"></span><br />
Ein <a href="http://blog.vincentlaforet.com/2009/10/19/new-toys-for-hd-dslr/">Eintrag</a> ins Vincent Laforets Blog machte mich auf eine Videohalterung aufmerksam, welche völlig ohne Stäbe auskommt. </p>
<p><img width="526" height="278" src="http://www.videoslr.de/media/uboat_commander_screenshot_from_video_p526.png" /><br />
[Der U-Boat Commander mit einer 5D Mark II, Ausschnitt aus einem <a href="http://www.idcphotography.com/blog/bruce-dorn/u-boat-commander-ship-shape-and-ready-duty">Video</a> von iDC]</p>
<p>Das Elegante an dieser Halterung von <a href="http://www.idcphotography.com/kart/index.php">iDC</a> ist ihr Aufbau: man schraubt die Video-SLR an der Grundplatte fest, an dieser werden die beiden seitlichen Griffe befestigt, welche gleichzeitig die Verbindung zur oberen Platte herstellen. An der oberen Platte kann ein mittiger Griff angebracht werden und weiteres Zubehör, zum Beispiel ein Audiorekorder. </p>
<p>Befestigt man nun noch eine Stativplatte unter der Grundplatte, entsteht eine universelle Lösung: Ohne die Halterung umbauen oder die Kamera herausnehmen zu müssen, ist die Kombination für ruhige Aufnahmen auf ein Stativ zu stellen. Im nächsten Augenblick kann man die Halterung an den seitlichen Handgriffen vor sich herführen oder am oberen Griff für bodennahe Aufnahmen halten.</p>
<p><img width="527" height="358" src="http://www.videoslr.de/media/redrock_cage_screenshot_from_video_p527.png" /><br />
[Der "Cage" von Redrock Micro, Bild aus einem Video von Redrock Micro]</p>
<p>Um einen ähnlichen Griff für bodennahe Aufnahmen zu erhalten, muß Redrock Micro einen kompletten Käfig um die Video-SLR bauen. </p>
<p>Redrock Micros System mit den Stäben als Grundlage ist für größere Aufbauten flexibler, aber der U-Boat Commander ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Das oben sichtbare Set (untere, obere Platte, seitliche Griffe, oberer Griff) + Manfrotto-Schnellwechselsystem (dort unter dem Namen &#8220;Bogen&#8221;) für die Kamera kostet im iDC-Onlineshop nur 378 US-Dollar. </p>
<p>Wenn ich nicht schon eine <a href="http://www.videoslr.de/2009/09/redrock-micro-eyespy-balance-schulterhalterung-im-test/">Halterung von Redrock Micro</a> hätte, wäre die Entscheidung zwischen den beiden Systemen eine schwere Wahl für mich geworden.</p>
<p><br/><br />
Solltet Ihr weitere Halterungen von anderen Herstellern kennen, würde ich mich über einen Kommentar freuen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mac mini mit Snow Leopard für den Videoschnitt einrichten</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/11/mac-mini-mit-snow-leopard-fuer-den-videoschnitt-einrichten/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 18:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anderes]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenes]]></category>
		<category><![CDATA[10.6]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Final Cut Express]]></category>
		<category><![CDATA[Mac OS X]]></category>
		<category><![CDATA[Snow Leopard]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht ist ein Mac mini nicht der erste Gedanke, wenn man einen Apple-Computer für den Videoschnitt sucht. Aber manchmal soll man ja auch zweimal über etwas nachdenken &#8211; und ich mag den Kleinen. Ob das gleiche allerdings auch für Snow Leopard gilt, wird sich erst noch herausstellen.

Warum einen Mac mini?
Mein PowerMac Dual G5 hat mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist ein Mac mini nicht der erste Gedanke, wenn man einen Apple-Computer für den Videoschnitt sucht. Aber manchmal soll man ja auch zweimal über etwas nachdenken &#8211; und ich mag den Kleinen. Ob das gleiche allerdings auch für Snow Leopard gilt, wird sich erst noch herausstellen.<br />
<span id="more-689"></span></p>
<h2>Warum einen Mac mini?</h2>
<p>Mein PowerMac Dual G5 hat mir bisher gute Dienste geleistet, arbeitet aber mit den Dateien der 5D Mark II an seiner Leistungsgrenze (ins AIC-Format konvertiert). Außerdem deuten alle Zeichen auf eine bald endende Unterstützung der PowerPCs seitens Apple &#8211; Final Cut Studio 3 läuft nur noch auf Intel-CPUs und so wird es dem kommenden Final Cut Express 5 wohl ebenfalls ergehen.</p>
<p>Die neuen Mac minis sind schneller als mein PowerMac und &#8211; was mir sehr wichtig war &#8211; es lassen sich im Gegensatz zu älteren Mac minis nun auch zwei Monitore anschließen. Kleiner und stromsparender sind sie zusätzlich.</p>
<h2>Die Ausstattung im Detail</h2>
<p>Ich habe mich für den Mac mini mit 2,53 GHz und 4 GB RAM entschieden. Im Gegensatz zum Vormodell lohnt sich hier das Selbstaufrüsten des  Hauptspeichers kaum noch, auf die Größe der eingebauten Festplatte kam es mir nicht an. Für die Videodaten habe ich ein <a href="http://www.videoslr.de/2009/11/externes-festplattengehaeuse-mit-firewire-800-fuer-zwei-platten/">externes Gehäuse</a> mit zwei 3,5-Zoll-Platten angeschlossen. Der Mac mini hat leider nur abgespeckte Versionen von gängigen Monitoranschlüssen &#8211; den MiniDVI-auf-DVI-Adapter liefert Apple kostenlos mit, den MiniDisplayPort-auf-VGA-Adapter muß man dazukaufen. An die Adapter sind ein 24-Zoll-TFT und ein 19-Zoll-Röhrenmonitor angeschlossen. </p>
<p>Der Mac mini wird mit Snow Leopard (10.6) geliefert. Auf dem PowerMac hatte ich immer noch Tiger (10.4) benutzt und war damit sehr zufrieden, neue Programme (oder neue Hardware) verlangen allerdings auch neue Versionen des Betriebssystems und so kommt es oft bei einer kleinen Änderung des Systems zum Update-Zwang für alle anderen Komponenten.</p>
<p>Für den Videoschnitt benutze ich Final Cut Express 4, zum Konvertieren der Dateien MPEG Streamclip, zum Anschauen der Videos den Quicktime-Player oder VLC. </p>
<h2>Snow Leopard installieren</h2>
<p>Hier hat sich nicht viel im Vergleich zu Panther und Tiger geändert, von DVD booten (die Taste &#8220;c&#8221; beim Booten festhalten), Festplatte mit dem Disk Utility (&#8221;Festplattendienstprogramm&#8221;) neu partitionieren und vor dem Installieren mit &#8220;Customize&#8221; nur die wichtigsten Dinge auswählen &#8211; für mich sind dies das Grundsystem, X11, Rosetta und Quicktime 7. Die Registrierung kann man wie früher schon mit Command-Q (&#8221;Apfeltaste-Q&#8221;) überspringen. Nach dem Einrichten lege ich einen Admin-Anwender an und nehme dem zuerst eingerichteten Anwender die Admin-Rechte weg, um Nutzung und Administration zu trennen.</p>
<h2>Snow Leopard anpassen</h2>
<p>Ein Benutzer von Tiger muß sich in Snow Leopard erst einmal zurechtfinden, wenn er die Vorversion Leopard (10.5) übersprungen hat. Apple hat nicht nur kosmetische Änderungen vorgenommen, sondern auch die Oberfläche &#8220;einfacher&#8221; gemacht &#8211; zum Teil mit bevormundenden Änderungen, welche mich an Microsoft erinnern. Einige Dinge kann man jedoch selbst wieder zurechtrücken.</p>
<p><em>Achtung: Alle folgenden Änderungen nur auf eigene Gefahr &#8211; und eigene Verantwortung &#8211; durchführen.</em></p>
<h3>Kleinigkeiten</h3>
<p>Mein Videoschnittrechner benötigt keinen Zugang zum Internet &#8211; lediglich auf das lokale Netzwerk soll er zugreifen können. Dafür löscht man in den Systemeinstellungen->Netzwerk alle Interfaces bis auf Ethernet. Airport (WLAN) und Bluetooth bräuchten nur sinnlos Strom und können abgeschaltet werden. In der Ethernet-Konfiguration vergebe ich manuell eine IP-Adresse und lasse die Felder für Router und DNS-Server frei. Der Mac weiß nun nicht mehr, wie er ins Internet gelangt, kann aber noch auf Rechner im selben Subnetz zugreifen.</p>
<p>Den Root-User aktiviert man nicht wie früher im Netinfo-Manager, sondern  im &#8220;Directory Utility&#8221;, welches Apple im Verzeichnis <code>/System/Library/CoreServices/</code> versteckt hat.</p>
<h3>Dashboard-Phone-Home abschalten</h3>
<p>(Folgendes ist nur für ein Snow Leopard mit Internetzugang nötig.)</p>
<p>Als Tiger herauskam, gab es einige Aufregung um eine Funktion von Dashboard, welche Daten zu Apple sendete. Ich weiß nicht, ob es diese in Snow Leopard immer noch gibt, zur Sicherheit habe ich die Datei <code>/etc/mach_init.d/dashboardadvisoryd.plist</code> umbenannt und die URLs <code>apple.com/widgets/widgetadvisor</code> und <code>apple.com/widgets/parser.info</code> in meinem Router blockiert. </p>
<h3>Spotlight abschalten</h3>
<p>Spotlight ist Apples Mechanismus zum Indizieren und Wiederfinden von Dateien anhand ihrer Metadaten. Beim Videoschnitt habe ich meine Dateien jedoch hübsch in Ordnern gruppiert und es besteht keine Gefahr, die Übersicht zu verlieren. Da Spotlight jede Datei bei jedem (Schreib-)Zugriff untersucht, bringt das Abschalten von Spotlight einen Geschwindigkeitsgewinn, den man beim Videoschnitt immer gebrauchen kann. </p>
<p>Folgendes muß auf der Kommandozeile (im Terminal) als root ausgeführt werden:</p>
<p><code>mdutil -a -i off</code><br />
<code>mdutil -a -E</code></p>
<p>Dann kann man in den Rootverzeichnissen aller Volumes den Ordner <code>.Spotlight-V100</code> löschen (für jedes Volume einmal ausführen):<br />
<code>rm -rf .Spotlight-V100</code></p>
<p>Nun kann man die Systemprogramme für Spotlight deaktivieren/löschen:<br />
<code>cd /System/Library/Frameworks/CoreServices.framework/Frameworks/Metadata.framework/Support/</code><br />
Vor dem Löschen sichern wir die Tools, damit wir sie später wiederherstellen können, falls Bedarf besteht:<br />
<code>tar cvf oldmdworkstuff.tar *</code><br />
<code>rm md*</code><br />
System neu starten:<br />
<code>sync; sync; reboot</code></p>
<p>Da Spotlight nun nicht mehr funktioniert, können wir auch das Spotlight-Icon aus der Menüzeile entfernen:<br />
<code>cd /System/Library/CoreServices/</code><br />
<code>mv Search.bundle Search.bundle.disabled</code></p>
<p>Diese Änderungen müssen eventuell vor einem Update des Systems wieder rückgängig gemacht werden &#8211; oder nach einem Update des Systems wiederholt werden. Das wird man merken, wenn irgendwas nicht funktioniert. ;) </p>
<h3>Timemachine</h3>
<p>Wenn man seine Backups selbst anfertigt, benötigt man auch Timemachine nicht &#8211; also diese Funktion im entsprechenden Kontrollfeld der Systemeinstellungen gar nicht erst aktivieren.</p>
<p>Die nervigen Nachfragen, ob eine gerade angesteckte externe Festplatte für Timemachine genutzt werden soll, schaltet man als root auf der Kommandozeile so ab:<br />
<code>defaults write /Library/Preferences/com.apple.TimeMachine DoNotOfferNewDisksForBackup -bool YES</code></p>
<h3>Bytezählung wieder zurechtrücken</h3>
<p>Apple hat in Snow Leopard für Verwirrung gesorgt &#8211; der Finder und Disk Utility zählen Datei- und Volumegrößen nun zur Basis 10, andere Programme traditionell zur Basis 2. Ein Megabyte ist nun bei Apple (manchmal) 1000&#215;1000 Bytes groß und nicht mehr 1024&#215;1024, wie das noch kürzlich bei Apple der Fall war &#8211; und bei allen anderen Systemen auch nach wie vor ist. </p>
<p>Meiner Meinung nach ist dies verblödender Unsinn und sollte nicht unterstützt werden (<a href="http://www.apple.com/feedback/macosx.html">hier</a> kann man sich bei Apple beschweren). Es gibt noch nicht mal eine Konfigurationsmöglichkeit, sei es ein Häkchen in einem Dialog oder eine Datei, mit der man das alte Verhalten wieder herstellen kann. Zum Glück sah dies ein Programmierer ebenso und stellte mit &#8220;switchDiskSizeBase&#8221; (<a href="http://web.me.com/brkirch/switchDiskSizeBase_3.zip">ZIP-Datei</a>) ein kleines Programm zur Verfügung, nach dessen Anwendung auf der Kommandozeile die Größen wieder stimmen.</p>
<h2>Ungelöste Probleme</h2>
<p>Leider gibt es auch einige Probleme, die ich bisher noch nicht oder nicht komplett lösen konnte.</p>
<h3>Ethernet schwächelt &#8211; abhängig von der Mondphase?</h3>
<p>Manchmal fällt die Ethernet-Schnittstelle des Mac minis auf 100 MBit zurück, obwohl sie an einen Gigabit-Switch angeschlossen ist. Versucht man, sie von Hand auf Gigabit-Geschwindigkeit festzulegen, verliert sie die Verbindung &#8211; immer wieder, in kurzen Abständen. Die genaue Ursache des Problems ist mir nicht klar, es tritt jedoch nicht bei jedem Start des Mac minis auf. Den Switch vor dem Mac mini einzuschalten scheint das Problem seltener auftreten oder verschwinden zu lassen.</p>
<h3>Netzwerk-Durchsatz über SMB &#8211; abhängig von der Prozessorauslastung</h3>
<p>Der Netzwerkdurchsatz beim Kopieren von Dateien über SMB liegt gegenüber einem Fileserver, bei dem normalerweise 30 MB/s möglich wären, bei 2-5 MB/s. Gegenüber anderen Servern ist der Durchsatz normal. Der Durchsatz wird <em>besser</em>, wenn der Mac mini noch mit anderen Dingen beschäftigt ist.</p>
<h3>HD-Videos stocken im Quicktime-Player &#8211; abhängig vom Speicherort</h3>
<p>Die Wiedergabe von hochaufgelösten Videos im Quicktime-Player ist nicht flüssig, obwohl die Prozessoren nicht ausgelastet sind (sondern nur 10-15%). Dies tritt nur auf, wenn die Videos von der externen Firewire-Platte abgespielt werden, nicht bei der internen Platte. Der Durchsatz beim Kopieren zur externen Platte ist jedoch gut (>60 MB/s).</p>
<h3>Wiedergabe in Final Cut Express nicht flüssig &#8211; abhängig vom Hauptmonitor</h3>
<p>Da ich mir eine höhere Geschwindigkeit vom neuen Mac mini versprochen hatte, war ich verstört, als die Wiedergabe von HD-Videos in FCE ruckelte. Selbst in der niedrigsten Qualität beim Abspielen (&#8221;low&#8221;) trat dies auf. Irgendwann merkte ich, daß dies abhängig davon war, auf welchem meiner Bildschirme sich die Menüzeile befand! Ist die Menüzeile auf dem Bildschirm, welcher auch die Videovorschau anzeigt, gibt es kein Ruckeln, ist sie auf dem anderen Bildschirm, ruckelt es. Kann Snow Leopard auf dem Mac mini (mit immerhin 256 MB Shared-Video-RAM) nur einen Bildschirm hardware-beschleunigen? Was für obskure Gründe mag es sonst dafür geben?</p>
<h3>Bevormundung im Homeverzeichnis</h3>
<p>Nach dem Einrichten des ersten Anwenders befinden sich (mindestens) die Ordner <code>Desktop, Documents, Library, Movies, Music, Pictures, Public</code> im Homeverzeichnis. <code>Desktop</code> und <code>Library</code> sind wichtig und sollten erhalten bleiben, den Rest würde ich gern löschen. Das erlaubt Mac OS X allerdings nicht, da die Ordner &#8220;für die Nutzung von Mac OS X benötigt&#8221; würden. Ich bin mir wiederum ganz sicher, daß ich die Ordner nicht benötige, sie stören hingegen meine Organisation von Dateien in meinem Homeverzeichnis. Im Terminal kann man die Dateien als root löschen, Mac OS X legt sie stur wieder an. Man kann die vermeintliche &#8220;Quelle des Übels&#8221; im Ordner <code>/System/Library/User Template/</code> löschen, ein versuchter Zugriff auf einen der nun &#8220;fehlenden&#8221; Ordner legt gleich alle wieder an.</p>
<p>Es sind kleine Dinge wie diese, welche in letzter Zeit bei Apple gehäuft auftreten und welche in ihrer Summe Linux anwenderfreundlicher aussehen lassen. Mal abwarten, was Apple in den Updates für 10.6 und dann in 10.7 anstellt, mein nächstes Desktop-System könnte sonst wieder unter Ubuntu laufen&#8230; .</p>
<h2>Vorläufiges Fazit</h2>
<p>Auch wenn es mehr Probleme gab als angenommen, ist der neue Mac mini zusammen mit Final Cut Express 4 ein angenehmes System, um Videos zu bearbeiten. Schneller als mein alter PowerMac, kleiner, leiser und preiswerter war er auch. Zwei Monitore sind für den Videoschnitt sehr hilfreich und seit der Einführung des nVidia-Chipsatzes kann man diese mit Hilfe von Adaptern an Apples Kleinsten anschließen. Wenn Apple nun die kleinen Probleme noch behebt, kann man einen Mac mini mit Snow Leopard für den Videoschnitt ohne Vorbehalte empfehlen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Externes Festplattengehäuse mit Firewire 800 &#8211; für zwei Platten</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/11/externes-festplattengehaeuse-mit-firewire-800-fuer-zwei-platten/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 15:49:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anderes]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenes]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Zubehör]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute geht es einmal um Computerzubehör. Da ich meinen Powermac bald durch einen neuen Mac mini ersetzen will und dieser sich bekanntlich intern nicht mit weiteren Festplatten aufrüsten läßt, suchte ich nach einem externen Gehäuse.

Meine Anforderungen waren:

geringe Latenz für den Videoschnitt
mehr als eine Platte einbaubar
viel Speicherplatz für die Videoclips
an einen Mac mini anzuschließen
kein RAID

Bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute geht es einmal um Computerzubehör. Da ich meinen Powermac bald durch einen neuen <a href="http://www.videoslr.de/2009/11/mac-mini-mit-snow-leopard-fuer-den-videoschnitt-einrichten/">Mac mini</a> ersetzen will und dieser sich bekanntlich intern nicht mit weiteren Festplatten aufrüsten läßt, suchte ich nach einem externen Gehäuse.<br />
<span id="more-677"></span></p>
<p>Meine Anforderungen waren:</p>
<ul>
<li>geringe Latenz für den Videoschnitt</li>
<li>mehr als eine Platte einbaubar</li>
<li>viel Speicherplatz für die Videoclips</li>
<li>an einen Mac mini anzuschließen</li>
<li>kein RAID</li>
</ul>
<p>Bei der Photobearbeitung wäre ich versucht gewesen, die Daten auf einen Netzwerkspeicher (NAS) auszulagern, dies ging hier wegen der gewünschten geringen Latenz beim Zugriff nicht. Die schnellste Schnittstelle des Mac minis ist Firewire 800, also war ich darauf schon festgelegt. Weil ich viel Platz brauchte, sollten es 3,5&#8243;-Platten sein und auch mehr als eine &#8211; vier waren mir aber auf Grund der Geräuschentwicklung schon wieder zuviel, zwei wären ideal.<br />
Zwei separate externe Gehäuse wären wohl die einfachste Lösung gewesen, zwei Netzteile, Kabel, Gehäuse, Schalter, etc. erschienen mir aber als Verschwendung, wenn man auch zwei Platten in ein Gehäuse schrauben kann.</p>
<p>RAID wollte ich nicht &#8211; es ist entweder langsamer und platzverschwenderisch oder unsicherer als zwei normale Platten und ein Backup mache ich sowieso anders.</p>
<p>Es ist gar nicht so einfach, ein externes Firewire-Gehäuse für zwei Platten zu finden, welches auch <strong>ohne</strong> RAID funktioniert.</p>
<p>Meine Wahl fiel auf das <a href="http://www.macpower.com.tw/products/hddmulti/taurus/pdd_raid2">Macpower Taurus RAID II</a> (Modell: PDD-FBA3U2OS-R2), welches schon eine Weile auf dem Markt ist und das ich schon für veraltet hielt &#8211; in der Beschreibung steht, daß es nur Festplatten bis 1 TB unterstützt. Dies wäre mir zu wenig gewesen.</p>
<p>Alle <a href="http://www.macpower.com.tw/products/hddmulti/taurus/comparison">Nachfolger</a> des Taurus RAID II können aber nur noch im RAID-Modus laufen und nicht mehr zwei einzelne Festplatten auch einzeln behandeln &#8211; warum auch immer.</p>
<p>Heute habe ich eine 1,5-TB-Platte (die Caviar Green von Western Digital) in das Gehäuse eingebaut und die gute Nachricht ist: es klappt ohne Probleme. Die volle Kapazität wird angezeigt und ist nutzbar. Meine Hoffnung ist, daß dies auch mit <a href="http://tippsblog.ch/2009/01/21/das-plus-2-terrabyte-problem/">Platten größer als 2 TB</a> so sein wird, da in der &#8220;Non-RAID&#8221;-Einstellung die Platten nur ans Betriebssystem durchgereicht werden müßten und es so eine Sache von (in meinem Falle) Mac OS X sein dürfte, sie korrekt zu behandeln. </p>
<p>Auch ansonsten macht das Gehäuse einen guten Eindruck, der Lüfter ist temperaturgeregelt und nicht zu laut, es hat neben zwei Firewire-800- auch noch je einen Firewire-400- und USB-Anschluß und der Ein/Aus-Schalter (der das Gehäuse leider nicht komplett vom Netz trennt) ist vorn angebracht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>24 und 25 Bilder/s für die Canon 5D Mark II</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/10/24-und-25-bilders-fuer-die-canon-5d-mark-ii/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 21:44:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[5DMk2]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>

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		<description><![CDATA[Was die neuen Kameras von Canon (7D und 1D Mark IV) können, soll die 5D Mark II nun auch noch lernen: 24 oder 25 Bilder/s bei 1920&#215;1080 Pixeln. Canon wird im ersten Halbjahr 2010 eine neue Firmware herausbringen, welche dem Vorreiter der Video-SLRs diese Bildraten (zusätzlich zur bestehenden von 30 Bildern/s) beibringt.
Quellen: Slashcam und ProLost
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was die neuen Kameras von Canon (7D und 1D Mark IV) können, soll die 5D Mark II nun auch noch lernen: 24 oder 25 Bilder/s bei 1920&#215;1080 Pixeln. Canon wird im ersten Halbjahr 2010 eine neue Firmware herausbringen, welche dem Vorreiter der Video-SLRs diese Bildraten (zusätzlich zur bestehenden von 30 Bildern/s) beibringt.</p>
<p>Quellen: <a href="http://www.slashcam.de/news/single/Firmware-Update-fuer-Canon-EOS-5D-Mark-II-und-neue--7942.html">Slashcam</a> und <a href="http://prolost.com/blog/2009/10/19/you-can-put-the-boom-box-down-now-24p-on-your-5d.html">ProLost</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Artikel über Video-SLRs aus c&#8217;t special Fotografie 2/09 online (mit Videobeitrag)</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/10/artikel-ueber-video-slrs-aus-ct-special-fotografie-209-online-mit-videobeitrag/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 15:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Adapter]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Artikel aus der c&#8217;t special Fotografie 2/09 über Video-SLRs ist nun auch online verfügbar (leider ohne Bilder), dazu gibt es einen kurzen Beitrag von c&#8217;t-TV.
Viel Spaß beim Lesen und Gucken.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.videoslr.de/2009/06/artikel-ueber-video-slrs-in-ct-special-fotografie-209/">Artikel aus der c&#8217;t special Fotografie 2/09 über Video-SLRs</a> ist nun auch <a href="http://www.heise.de/ct-tv/artikel/Hintergrund-Filmografie-im-Urlaub-402845.html">online verfügbar</a> (leider ohne Bilder), dazu gibt es einen kurzen Beitrag von c&#8217;t-TV.</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen und Gucken.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Canon 1D Mark IV erhält die Videofähigkeiten der 7D</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/10/canon-1d-mark-iv-erhaelt-die-videofaehigkeiten-der-7d/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 09:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[1DMk4]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
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		<description><![CDATA[Rund eine Woche nach Nikon hat Canon eins ihrer Profimodelle aktualisiert: Die 1D wird zur 1D Mark IV. Als hätten sich die beiden großen Hersteller abgesprochen, findet sich bei der Canon ebenfalls die Möglichkeit, mit 102400 ASA aufzunehmen.

Die 1D Mark IV hat eine ungewöhnliche Sensorgröße von 27,9mm x 18,6mm (Formatfaktor 1,3) und bringt auf dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rund eine Woche nach Nikon hat Canon eins ihrer Profimodelle aktualisiert: Die 1D wird zur 1D Mark IV. Als hätten sich die beiden großen Hersteller abgesprochen, findet sich bei der Canon ebenfalls die Möglichkeit, mit 102400 ASA aufzunehmen.<br />
<span id="more-654"></span></p>
<p>Die 1D Mark IV hat eine ungewöhnliche Sensorgröße von 27,9mm x 18,6mm (Formatfaktor 1,3) und bringt auf dieser Fläche 16 Megapixel unter. Die reguläre Empfindlichkeit geht wie bei der Nikon D3s bis 12800 ASA und kann darüber hinaus um 3 Blendenstufen gepusht werden. Wie sich das Rauschen bei diesen Empfindlichkeiten darstellt, wird sich noch zeigen müssen, bei der Canon sind die einzelnen Photozellen etwas kleiner als bei der neuen Nikon.</p>
<p>Die 1D Mark IV bekommt anscheinend den gleichen Videomodus wie die Anfang September vorgestellte 7D &#8211; den momentan besten am Markt. In Zahlen ausgedrückt sind das 1920&#215;1080 Pixel bei 24, 25 oder 30 Bildern/s oder 1280&#215;720 Pixel bei 50 oder 60 Bildern/s (jeweils im H.264-Codec bei über 40 MBit/s Datenrate).</p>
<p>Die Kamera soll kurz vor Weihnachten auf den Markt kommen und rund 4700 EUR kosten.</p>
<p><br/></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/ISO-Speed-Race-Canon-EOS-1D-Mark-IV-833528.html">Heise Newsticker</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit kleinen Schritten &#8211; die Nikon D3s</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/10/mit-kleinen-schritten-die-nikon-d3s/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 20:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
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		<category><![CDATA[Nikon]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 14. Oktober 2009 stellte Nikon die Überarbeitung des Erfolgsmodells D3 vor und fügt dem Namen wiederum nur ein &#8220;s&#8221; an. Ein kurzer Überblick über die Änderungen, die damit verbunden sind.

Zwei Jahre nach der Vorstellung der D3 sind vergangen und in Anbetracht dieser Zeitspanne hat Nikon wenig verändert. Die gleiche Pixelzahl (12 Megapixel), gleicher Sucher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. Oktober 2009 stellte Nikon die Überarbeitung des Erfolgsmodells D3 vor und fügt dem Namen <a href="http://www.videoslr.de/2009/07/nikon-d300s-mit-video/">wiederum</a> nur ein &#8220;s&#8221; an. Ein kurzer Überblick über die Änderungen, die damit verbunden sind.<br />
<span id="more-642"></span><br />
Zwei Jahre nach der Vorstellung der D3 sind vergangen und in Anbetracht dieser Zeitspanne hat Nikon wenig verändert. Die gleiche Pixelzahl (12 Megapixel), gleicher Sucher, gleiches Gehäuse, gleicher Autofokus, Verschluß, etc. &#8211; erwähnenswert sind nur zwei Dinge: eine höhere Empfindlichkeit und der Videomodus. Eigentlich kann man den Videomodus auch unter den Tisch fallen lassen, denn ist stimmt traurig, über ihn zu schreiben.</p>
<p>Also erst die gute Nachricht:  Die D3s hat einen überarbeiteten Sensor mit einer wählbaren Empfindlichkeit von 200-12800 ASA. Zwar konnte man mit der D3 ebenfalls Empfindlichkeiten bis 25600 ASA erreichen, dies jedoch nur im &#8220;Push&#8221;-Modus &#8220;Hi-2&#8243;, der reguläre Bereich endete bei 6400. Die neue D3s erweitert also den regulären Bereich um eine Blende und fügt einen weiteren Push-Modus hinzu, &#8220;Hi-3&#8243; &#8211; mit diesem erreicht man zwar verrauschte, aber ehrfurchtgebietende 102400 ASA. Im regulären Bereich bis 12800 ASA sind die Bilder allerdings erstaunlich klar, wie <a href="http://www.studioimpressionsphotography.com/blog/2009/10/new-nikon-d3s-sample-images-and-video-footage/">diese Testphotos</a> zeigen.</p>
<p>Nun die schlechte Nachricht: Nikon hat größtenteils den Videomodus der D300s übernommen, den diese von der über-ein-Jahr-alten D90 übernahm. Nur 1280&#215;720 Pixel, nur 24 Bilder/s, nur MJPEG. Diese Weiterentwicklung fühlt sich wie Stillstand an. Immerhin kann man mit Hilfe eines Kontrast-Autofokus&#8217; scharfstellen lassen und Blende und Belichtungszeit selbst wählen. Die Empfindlichkeit paßt die D3s automatisch an, hier kann man nur zwischen zwei groben Bereichen wählen: 200-12800 oder 6400-102400 ASA. (Quelle: <a href="http://www.imaging-resource.com/PRODS/D3S/D3SA.HTM">Imaging Resource</a>)</p>
<p>Vergleicht man diese Daten der rund 5000 EUR teuren D3s (Erscheinungstermin: Ende November 2009) mit der im September von Canon vorgestellten <a href="http://www.videoslr.de/2009/09/canon-7d-mit-waehlbarer-video-framerate/">7D</a> (rund 1600 EUR), könnte man zynisch fragen, ob Nikon im Videobereich den Abstand zu Canon verkleinern oder noch weiter vergrößern will. Bei dem Trend fällt es schwer, die Hoffnung für die folgenden Modelle nicht aufzugeben.</p>
<p><br/></p>
<p>Meldung bei Heise: <a href="http://www.heise.de/foto/meldung/Hochempfindlich-Nikons-neue-DSLR-827953.html">Hochempfindlich: Nikons neue DSLR</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Redrock Micro eyeSpy Balance &#8211; Schulterhalterung im Test</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/09/redrock-micro-eyespy-balance-schulterhalterung-im-test/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 12:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigenes]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
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		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Redrock Micro]]></category>
		<category><![CDATA[Zubehör]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach Zubehör für Video-SLRs hatte ich im April erstmals von Redrock Micro erfahren. Zu diesem Zeitpunkt bot der Hersteller schon einige Monate zwei Videohalterungen für die neuen Kameras an und kam gerade mit einer neuen Produktreihe auf den Markt, der &#8220;DSLR 2.0&#8243;-Serie. Der nachfolgende Test handelt von der Schulterhalterung &#8220;eyeSpy Balance&#8221;.

Wie schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Suche nach Zubehör für Video-SLRs hatte ich im April erstmals von Redrock Micro erfahren. Zu diesem Zeitpunkt bot der Hersteller schon einige Monate zwei Videohalterungen für die neuen Kameras an und kam gerade mit einer neuen Produktreihe auf den Markt, der &#8220;DSLR 2.0&#8243;-Serie. Der nachfolgende Test handelt von der Schulterhalterung &#8220;eyeSpy Balance&#8221;.<br />
<span id="more-536"></span></p>
<p>Wie schon <a href="http://www.videoslr.de/2009/07/video-slr-oder-video-und-slr/">angesprochen</a>, läßt die Handhabung einer videofähigen SLR bei der Bewegtbildaufnahme zu wünschen übrig. Einige Zubehörhersteller für normale Videokameras wie Zacuto und Redrock Micro haben diesen Umstand schnell erkannt und bauen Halterungen &#8220;um&#8221; die im Vergleich mit einer &#8220;echten&#8221; Videokamera kleinen SLRs. Die SLRs werden damit schwerer und stabiler handhabbar.  </p>
<h2>Lego für Erwachsene</h2>
<p>Das Sortiment von <a href="http://www.redrockmicro.com/">Redrock Micro</a> umfaßte Mitte 2009 eine schon beachtliche Anzahl verschiedener Stangen, Verbindungen, Klammern, Schulterstützen und Grundplatten aus denen eine Auswahl von &#8220;Bundles&#8221; zusammengestellt wurde, die man komplett kaufen kann. Später kann man weitere Teile nach eigenem Wunsch bestellen und damit seine ganz persönliche Halterung zusammenbauen. Wie früher bei den Lego-Sets &#8211; es gab eine &#8220;normale&#8221; Art, die im Päckchen enthaltenen Steine zusammenzusetzen, auf der Rückseite der Packung waren weitere Vorschläge abgedruckt und man konnte seiner Phantasie freien Lauf lassen und die Steinchen wild kombinieren. Bei den Videohalterungen hat man dazu noch das für Erwachsene beruhigende Gefühl, mit dem Ergebnis etwas Sinnvolles anfangen zu können.</p>
<p><img width="530" height="298" src="http://www.videoslr.de/media/eyespy_screenshot_redrock_teile_p530.jpg" /><br />
[Einige Teile der eyeSpy-Halterung (die Lupe gehört allerdings nicht dazu), Bild aus einem Video von Redrock Micro]<br />
<br clear="all" /></p>
<h2>Entscheidungsfindung</h2>
<p>Redrock Micro ändert ab und zu die Spezifikationen ihrer Halterungen und fügt neue Teile zum Programm hinzu. Als ich zuerst nach einer Halterung suchte, erschien mir der &#8220;Captain Stubling&#8221; am interessantesten, mir war aber nicht klar, ob ich den Follow-Focus wirklich brauchen würde. Bisher hatte ich so eine Vorrichtung noch nie ausprobiert und kam ganz gut mit dem Fokussieren am Objektiv zurecht. </p>
<p>Dann wurden die eyeSpy-Konfigurationen dem Angebot hinzugefügt und mir gefiel die Idee gleich, die Kamera auf der Schulter abzustützen. Dies hatte ich selbst bei der Canon XH-A1 vermißt, die man zwar mit etwas Mühe gegen die Schulter pressen, aber nicht darauf ablegen konnte. Es gab drei Varianten zur Auswahl: eyeSpy &#8220;Standard&#8221;, &#8220;Balance&#8221; und &#8220;Deluxe&#8221;. Da ich mir hinsichtlich des Follow-Focus&#8217; noch nicht sicher war, fiel die teuerste Variante heraus und zuerst meinte ich, mit der billigsten auszukommen, entschied mich dann aber dem vermuteten Komfort zuliebe für die Mitte: eyeSpy &#8220;Balance&#8221; mit zwei hinten anhängbaren Gewichten. </p>
<h2>Geduld ist eine Tugend</h2>
<p>Da es sich bei Redrock Micro um eine kleinere us-amerikanische Firma handelt, die weitgehend auf Online-Bestellung und Versand setzt und keine &#8220;Filiale&#8221; hierzulande unterhält, kann man die Produkte leider nicht vorher ansehen und in die Hand nehmen. Der englische Händler &#8220;Production Gear&#8221; <a href="http://www.redrockmicro.co.uk/">verkauft</a> viele Redrock-Micro-Produkte, der deutsche Händler <a href="http://www.dvcut.de/">DVCut</a> hat nur die zwei alten &#8220;Cinema Bundles&#8221; im Angebot. Aus diesem Grund kann es sich lohnen, bei Production Gear zu bestellen &#8211; sie liefern auch nach Deutschland und es fällt kein Zoll an. Vorher sollte man allerdings die Preise mit denen aus dem amerikanischen Onlineshop von Redrock Micro vergleichen und natürlich Dollar-zu-Euro- und Pfund-zu-Euro-Kurse beachten.</p>
<p>Wenn man direkt bei Redrock Micro bestellen möchte, muß man vorab mit einer Kreditkarte zahlen, das Produkt geht dann in die Produktion und wird angeliefert. Auf den Webseiten des Onlineshops kann man die geschätzte Lieferzeit herausbekommen, wenn ich mich recht erinnere, lag sie damals bei 10 Werktagen. Nach 5 Wochen war das Paket dann auch bei mir. Zwischendurch schaute ich auf den Webseiten nach, ob es etwas Neues gäbe und entdeckte per Zufall, daß sich die Konfiguration des eyeSpy Balance geändert hatte &#8211; wurde es vorher mit einer &#8220;Cheeseplate&#8221; an der &#8220;Rod Clamp&#8221; geliefert, welche die hinteren Gewichte hielt, hatte die Firma nun die Gewichte so verändert, daß man sie direkt an die Rod Clamp schrauben konnte und die Cheeseplate eingespart (und den Preis des Bundles gesenkt).</p>
<p>Es schadet also nicht, zwischendurch mal nachzusehen, ob es neue Dinge gibt &#8211; im September hat Redrock die eyeSpy-Halterungen noch mal überarbeitet, diesmal deutlicher. Sie werden nun mit Karbonfaser-Stäben und einer anderen seitlichen Verlängerung geliefert, welche nach oben gebogen ist (die alte, wie man auf meinen Bildern sieht, ist flach und faßt drei Stäbe zusammen, nicht vier wie die neue). Die nach oben gebogene Erweiterung hebt die Kamera höher, damit sie direkt im Blick des Kameramanns liegt &#8211; ich hatte aber auch mit der alten Variante keine Probleme.</p>
<h2>Erste Eindrücke</h2>
<p>Nachdem ich alle Einzelteile aus dem Paket vor mir auf dem Boden ausgebreitet hatte, war mir noch nicht ganz klar, wie ich die Schulterstütze zusammensetzen sollte. Eine Anleitung wurde nicht mitgeliefert, dafür ein Hinweis auf die Webseiten, auf denen man <a href="http://www.redrockmicro.com/start/start_dslr.html">hier</a> ein Video findet, in dem erklärt wird, wie man verschiedene Halterungen, darunter die eyeSpy, zusammenbaut. </p>
<p>Die verschiedenen Teile der Videohalterung sind sauber gearbeitet und wirken stabil. An der Schulterstütze war bei mir eine seitliche Schraube zu lang (oder das gefräste Loch zu kurz), diese konnte ich zum Glück gegen eine andere Schraube des Handgriffs tauschen. Auf der DSLR-Baseplate war ein langer Kratzer, was bei einem neuen Produkt ärgerlich ist, aber die Funktion natürlich nicht einschränkt.</p>
<h2>Auf einem Stativ</h2>
<p><img width="530" height="322" src="http://www.videoslr.de/media/eyespy_auf_stativ_p530.jpg" /><br />
[Die eyeSpy Balance auf einem Manfrotto 503HDV-Videokopf mit einer Canon 5D Mark II und einem 24mm-Nikkor.]<br />
<br clear="all" /></p>
<p>Die Schulterstütze (&#8221;microShouldermount&#8221; genannt) ist raffiniert erdacht, denn sie ist unten wie eine Manfrotto-Stativplatte geformt und paßt damit direkt in manche Manfrotto-Videoköpfe. Wie es aussieht, allerdings nur in die 501er Köpfe und nicht in meinen 503HDV. </p>
<p><img width="530" height="353" src="http://www.videoslr.de/media/eyespy_shouldermount_auf_stativ_detail_p530.jpg" /><br />
[Die Schulterstütze auf Manfrotto-Stativplatte auf dem Videokopf 503HDV.]<br />
<br clear="all" /></p>
<p>Darum benötige ich die Stativplatte weiterhin &#8211; diese kann man entweder mit einer kleinen (paßt in die meisten Kameras) oder einer größeren Schraube an der Schulterstütze festmachen. Da die Videohalterung mit den hinteren Gewichten ziemlich schwer ist, habe ich mich für die größere Schraube entschieden. Leider tendieren beide Schrauben dazu, sich nach einiger Zeit zu lockern (die Stativplatte ist eben nicht für eine so hohe punktuelle Belastung gedacht) und dann kann sich die Halterung auf dem Stativkopf ungewollt zur Seite drehen. </p>
<p>Vielleicht erscheint es auf den ersten Blick unnötig, eine Schulterhalterung auf ein Stativ zu stellen. Bei dem Gewicht ist man allerdings nach einer Weile auf der Schulter froh, sie auch mal anderswo abstellen zu können. Weil die Halterung keinen ebenen Boden hat, ist sie auch nicht so leicht auf eine gerade Fläche zu stellen. Einen weiteren Vorteil hat die Kombination Stativ-und-Halterung noch: Man bekommt damit butterweiche Schwenks hin, die vorher auf Grund des geringen Gewichts der Kamera allein nicht möglich waren.</p>
<h2>Auf der Schulter</h2>
<p>Zuerst schraubt man die &#8220;DSLR-Baseplate&#8221; an die Kamera, was griffig und schnell klappt. Die Baseplate ist relativ hoch, für den photographischen Gebrauch möchte man sie daher wieder entfernen. </p>
<p><img width="530" height="465" src="http://www.videoslr.de/media/eyespy_5dmk2_mit_baseplate_p530.jpg" /><br />
[Canon 5D Mark II mit der DSLR-Baseplate.]<br />
<br clear="all" /></p>
<p>Danach läßt man die Kamera mit der Baseplate einfach auf zwei parallele Stäbe schnappen und dreht die seitliche Schraube fest &#8211; fertig. Von vorn sieht das dann etwa so aus:</p>
<p><img width="530" height="402" src="http://www.videoslr.de/media/eyespy_von_vorn_p530.jpg" /><br />
[So sieht das Motiv die eyeSpy Balance.]<br />
<br clear="all" /></p>
<h2>Ein erster Test</h2>
<p>Die Schulterstütze liegt gut auf der Schulter auf, für langes Filmen empfiehlt es sich eventuell, eine weiche dickere Jacke oder einen Pullover als Polsterung anzuhaben. Mit dem Griff kann man das ganze Konstrukt gut halten und auch führen, bei schnelleren Bewegungen fühlt man sich aber sicherer, wenn man noch die andere Hand dazunimmt und diese den linken Metallstab festhält. Auf diese Weise hält man die Kamera auch ruhiger und sie kippelt nicht so leicht auf der Schulter. Muß man die linke Hand zum Fokussieren ans Objektiv führen, erhält man auch eine leichte Stabilisierung &#8211; gefährdet diese aber durch das Fokussieren selbst wieder.</p>
<p><img width="530" height="332" src="http://www.videoslr.de/media/eyespy_von_der_seite_p530.jpg" /><br />
[Gut ausbalanciert mit zwei Gewichten hinten und leichtem Objektiv vorn.]<br />
<br clear="all" /></p>
<h2>Stabilität und Bedienung der Kamera</h2>
<p>Die Stabilität der Kamera wird durch die Schulterhalterung deutlich verbessert. Es ist nun vor allem möglich, sie längere Zeit in einer Position zu halten &#8211; auch etwas längere Einstellungen können so ohne merkliches Ruckeln gelingen. Wesentlich ist auch, daß einem die Arme vom Halten nicht mehr so schnell wehtun. </p>
<p>Ein Problem taucht allerdings auf &#8211; die rechte Hand hält nun den Griff der eyeSpy und ist nicht mehr für das Ändern der Belichtung oder Starten und Stoppen der Aufnahme frei.</p>
<p><img width="530" height="353" src="http://www.videoslr.de/media/eyespy_5dmk2_eingeschaltet_von_hinten_p530.jpg" /><br />
[Eine dritte Hand wäre jetzt praktisch.]<br />
<br clear="all" /></p>
<p>Nutzt man ein Objektiv mit Blendenring am Adapter, kann man zum Glück die Blende mit der linken Hand einstellen &#8211; sonst müßte man dafür zum hinteren Daumenrad greifen. Zum Starten und Stoppen der Aufnahme muß man das allerdings sowieso, denn der Set-Knopf liegt inmitten des Daumenrads. Die Belichtungszeit ändert man mit dem kleinen Rad über dem Auslöser &#8211; dies ist bei Videoaufnahmen zum Glück selten erforderlich. Weit häufiger möchte man die Empfindlichkeit der Kamera ändern, dafür muß man blind (denn mit der eyeSpy auf der Schulter liegt die Kamera zu hoch, um den Knopf zu sehen) den zweiten kleinen Knopf von rechts erwischen und dann am kleinen Rad drehen. Ich wünschte, man könnte diese Einstellung auf das Daumenrad legen.</p>
<h2>Transport</h2>
<p>In einer großen Tasche läßt sich die Halterung transportieren, nachdem man die Gewichte und den Handgriff abgenommen hat. Diese lassen sich in ein paar Sekunden wieder daranbauen. Die Halterung ist aber auch auf diese Art verkleinert so sperrig, daß sie in der Tasche nicht viel Platz für andere Dinge läßt. Eine praktischere Art des Transports ist mir leider noch nicht eingefallen. </p>
<p><img width="530" height="331" src="http://www.videoslr.de/media/eyespy_in_tasche_p530.jpg" /><br />
[Die eyeSpy Balance paßt halb auseinandergebaut der Länge nach gerade so in eine große Schultertasche (Lowepro Commercial AW) hinein.]<br />
<br clear="all" /></p>
<h2>Der zweite Einsatz</h2>
<p>Ihren zweiten richtigen Einsatz hatte die eyeSpy Balance beim Dreh von <a href="http://www.videoslr.de/2009/09/in-the-middle-of-the-night-musikvideo/">In the Middle of the Night</a>. Als Mona die Treppe hochläuft, fahre ich mit der eyeSpy auf der Rolltreppe daneben und als Mona auf der Rolltreppe stehend nach oben fährt, kniee ich hinter ihr.  </p>
<p><object width="530" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6579162&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6579162&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="530" height="300"></embed></object></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wenn man sich die <a href="http://shopping.netsuite.com/redrockmicro">Preisliste</a> von Redrock Micro ansieht, fragt man sich erst einmal, warum ein paar kleine Metallteile so viel kosten sollen. Sieht man sich aber die Preise der Mitbewerber an, kommen einem die Produkte von Redrock Micro schon wieder günstig vor. So ist der Preis letztlich eine Frage der Perspektive. Vielleicht müssen wir aus dem Photobereich kommenden Nutzer  uns an die höheren Preise im Videobereich erst gewöhnen; immerhin werden hier auch nicht solche Stückzahlen umgesetzt. </p>
<p>Die Benutzung der eyeSpy Balance macht auf jeden Fall Spaß und verbessert die Handhabung wesentlich. Die SLR läßt sich damit wie eine richtige Videokamera halten und führen. Ich möchte eine Video-SLR freihand nicht mehr ohne sie benutzen.</p>
<p><br clear="all" /><br />
Dank an <a href="http://www.hesse-m.de/">Marc Hesse</a> für das Modellstehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>In the Middle of the Night &#8211; Musikvideo</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 22:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigenes]]></category>
		<category><![CDATA[Musikvideo]]></category>
		<category><![CDATA[105mm]]></category>
		<category><![CDATA[24mm]]></category>
		<category><![CDATA[5DMk2]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Nikkor]]></category>
		<category><![CDATA[Redrock Micro]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer längeren Pause bin ich endlich mal wieder dazu gekommen, einen Abend mit dem Halten einer Kamera zu verbringen &#8211; diesmal im Berliner Hauptbahnhof. Dabei waren eine alte Bekannte und jemand Neues vor der Kamera.

Das Video entstand (ähnlich wie das vorherige Musikvideo) als Test, diesmal für Firmware 1.1.0 der Canon 5D Mark II und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer längeren Pause bin ich endlich mal wieder dazu gekommen, einen Abend mit dem Halten einer Kamera zu verbringen &#8211; diesmal im Berliner Hauptbahnhof. Dabei waren eine alte Bekannte und jemand Neues vor der Kamera.<br />
<span id="more-541"></span></p>
<p>Das Video entstand (ähnlich wie das <a href="http://www.videoslr.de/2009/05/thinking-of-now-musikvideo/">vorherige Musikvideo</a>) als Test, diesmal für Firmware 1.1.0 der Canon 5D Mark II und die Schulterhalterung von Redrock Micro.</p>
<p>Zu beiden werde ich noch gesonderte Artikel veröffentlichen, nun erst einmal ohne Umschweife zum Video.</p>
<p><object width="530" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6579162&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6579162&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="530" height="300"></embed></object></p>
<p>Wie immer gibt es neben der kleinen Version bei Vimeo auch höher aufgelöste Varianten zum Download:</p>
<ul>
<li>Normale Version: <a href="http://www.videoslr.de/media/In_the_Middle_of_the_Night_960x540.mp4">MPEG4/AVC, 960&#215;540 Pixel (121 MB)</a></li>
<li>In voller Auflösung (&#8221;Full-HD&#8221;): <a href="http://www.videoslr.de/media/In_the_Middle_of_the_Night_1920x1080.mp4">MPEG4/AVC, 1920&#215;1080 Pixel (546 MB)</a></li>
<li>Für langsamere Computer: <a href="http://www.videoslr.de/media/In_the_Middle_of_the_Night_640x360.mp4">MPEG4/AVC, 640&#215;360 Pixel (48 MB)</a></li>
</ul>
<p>Bedanken möchte ich mich bei Mona und Geraldine, welche unermüdlich treppauf, treppab gelaufen und gefahren sind. Außerdem gilt mein Dank den Mitarbeitern des Berliner Hauptbahnhofs, die großzügig über unsere Aktivitäten hinweggesehen haben.</p>
<p>Für die Musik danke ich abermals <a href="http://www.opsound.org/artist/bertjerred/">Bert Jerred</a>, der seine Musik unter einer freien Lizenz (<a href="http://de.creativecommons.org/">Creative Commons</a>) zur Verfügung gestellt hat.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurzbesuch bei Canon und Nikon auf der IFA 2009</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/09/kurzbesuch-bei-canon-und-nikon-auf-der-ifa-2009/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 11:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenes]]></category>
		<category><![CDATA[7D]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[D300s]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>

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		<description><![CDATA[Die großen Hersteller heben sich heutzutage selten Produktvorstellungen für Messen auf. Bei einem Rundgang auf einer solchen kann man jedoch meist die kürzlich vorgestellten Dinge in die Hand nehmen &#8211; oder hinter Glas bewundern.

Canon hatte sich ein eigenes Zelt mitgebracht und im Freigelände der IFA aufgestellt. Durch den weißen Stoff der großen Konstruktion wurde das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die großen Hersteller heben sich heutzutage selten Produktvorstellungen für Messen auf. Bei einem Rundgang auf einer solchen kann man jedoch meist die kürzlich vorgestellten Dinge in die Hand nehmen &#8211; oder hinter Glas bewundern.<br />
<span id="more-525"></span></p>
<p>Canon hatte sich ein eigenes Zelt mitgebracht und im Freigelände der IFA aufgestellt. Durch den weißen Stoff der großen Konstruktion wurde das Tageslicht angenehm gedämpft und verschaffte der Technik damit einen kleinen Schönheitsvorteil gegenüber den in kunstlichtbeleuchteten Hallen präsentierten Produkten der meisten anderen Hersteller.</p>
<p>Kurz vor der IFA hatte Canon die <a href="http://www.videoslr.de/2009/09/canon-7d-mit-waehlbarer-video-framerate/">7D</a> vorgestellt und hier konnte man sie auch in die Hand nehmen. Meiner ganz persönlichen Meinung nach verbessert sich Canon langsam in der Gestaltung ihrer SLR-Gehäuse, die 7D ist ansprechend gestaltet und läßt sich gut halten. Das Besondere im Videobereich sind die wählbaren Bildraten, je nach Betriebsart (PAL oder NTSC) kann man hier z.B. in NTSC 24 oder 30 in der großen HD-Auflösung einstellen. Möchte man allerdings 25 Bilder/s, muß man vorher in einem anderen Menü erst auf PAL umschalten. Ein wenig umständlich, aber erträglich &#8211; so oft wird man die Bildrate vermutlich nicht wechseln.</p>
<p>Sehr positiv ist mir das schnellere Liveview-Bild der 7D aufgefallen. Liefen Bewegungen bei der 5D Mark II noch nicht ganz flüssig (15 fps?), so sehen sie bei der 7D butterweich aus. Schon bei der Aufnahme kann man so das Bild besser abschätzen und mir schien es auch angenehmer für die Augen zu sein. Die 7D ist damit videotechnologisch an der 5D Mark II vorbeigezogen, letztere hat ihr aber noch den größeren Sensor voraus. </p>
<p>Bei Nikon konnte man die <a href="http://www.videoslr.de/2009/07/nikon-d300s-mit-video/">D300s</a> in die Hand nehmen. Das neue 70-200mm/2.8 gab es nur als Prototypen hinter Glas zu bestaunen, es soll im November auf den Markt kommen. Da ich mehr an einer Vollformatkamera mit Videofähigkeiten interessiert bin, versuchte ich den Mitarbeitern am Stand einige Informationen oder wenigstens vage Andeutungen zu entlocken. Ohne Erfolg, wie zu erwarten war. Gerüchteweise könnte ja ein Nachfolger der D700 im Herbst erscheinen, aber auch dazu wollte oder konnte sich niemand äußern. </p>
<p>Wie schon bei Canon zu beobachten war, wußten die deutschen Mitarbeiter offenbar auch nicht viel über die Politik der japanischen Mutterkonzerne und meinten auch, darauf keinen großen Einfluß zu haben. Sie verkaufen einfach das, was die Japaner herstellen. </p>
<p>Bei Nikon Deutschland scheint man auch das Thema Video nicht sonderlich ernst zu nehmen und hält es nicht für nötig, der 5D Mark II etwas entgegenzusetzen. Eine traurig arrogante Einstellung für eine Firma, die den Videomarkt mit etwas mehr Engagement aufrollen könnte &#8211; man fragt sich fast, warum sie vor einem Jahr die D90 mit Videofähigkeiten ausgestattet haben.</p>
<p>So bleibt mir als Schlußwort nur ein Zitat auf meine Frage nach einer Vollformatkamera mit Videofähigkeiten von Nikon: &#8220;Warten, warten, warten.&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Canon 7D mit wählbarer Video-Framerate</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/09/canon-7d-mit-waehlbarer-video-framerate/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 16:36:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[7D]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gegensatz zu Nikon gibt es bei Canon im Moment wesentliche Fortschritte bei den Videofähigkeiten neu vorgestellter Kameras. Canon präsentierte heute die EOS 7D, bei der man die Bildrate der Videoaufnahmen an amerikanische, europäische und Kino-Bedingungen anpassen kann.

Aber nicht nur das. Bei kleinerer Auflösung gibt es sogar 50 oder 60 Bilder/s. Die Videomodi im einzelnen:

1920&#215;1080 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu <a href="http://www.videoslr.de/2009/07/nikon-d300s-mit-video/">Nikon</a> gibt es bei Canon im Moment wesentliche Fortschritte bei den Videofähigkeiten neu vorgestellter Kameras. Canon präsentierte heute die EOS 7D, bei der man die Bildrate der Videoaufnahmen an amerikanische, europäische und Kino-Bedingungen anpassen kann.<br />
<span id="more-514"></span><br />
Aber nicht nur das. Bei kleinerer Auflösung gibt es sogar 50 oder 60 Bilder/s. Die Videomodi im einzelnen:</p>
<ul>
<li>1920&#215;1080 Pixel bei 24, 25 oder 30 Bildern/s</li>
<li>1280&#215;720 Pixel bei 50 oder 60 Bildern/s</li>
<li>640&#215;480 Pixel bei 50 oder 60 Bildern/s</li>
</ul>
<p>Videos und Photos nimmt die Kamera mit einem APS-C-großen Sensor (Formatfaktor 1,6) mit 18 Millionen Photozellen auf.</p>
<p>Endlich können europäische Filmer ihre Aufnahmen mit der hier verbreiteten Bildrate (vor allem für das Fernsehen wichtig) aufnehmen und müssen keine qualitätsmindernde Umrechnung vornehmen. </p>
<p>Auch die Fans der &#8220;einzig wahren&#8221; Bildrate für Erzählungen in bewegten Bildern (24 fps &#8211; der Kinostandard) werden sehr erfreut über diese Neuerung sein.</p>
<p>Begnügt man sich mit der &#8220;kleinen HD-Auflösung&#8221;, dann kann man mit 50 oder 60 Bildern/s schon ordentliche Zeitlupenaufnahmen machen. (Siehe <a href="http://philipbloom.co.uk/2009/05/02/kauai-sunset-lumix-gh1-slow-motion/">Beispiel bei Philip Bloom</a> (mit der Panasonic GH1).)</p>
<p>Wie bei der großen Schwester, der 5D Mark II, kann man auch bei der 7D alle Belichtungsparameter im Videomodus frei einstellen.</p>
<p>Die Kamera soll Anfang Oktober für einen Preis von 1649 EUR erhältlich sein.</p>
<p>[Daten der Kamera von: <a href="http://www.dpreview.com/news/0909/09090105canoneos7d.asp">DPReview</a> und <a href="http://www.heise.de/newsticker/Crop-Killer-Canon-Spiegelreflex-EOS-7D--/meldung/144593">Heise</a>]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video-SLR oder Video und SLR?</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/07/video-slr-oder-video-und-slr/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 10:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenes]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.videoslr.de/?p=462</guid>
		<description><![CDATA[Die ersten videofähigen Spiegelreflexkameras (Video-SLRs) haben seit einem Dreivierteljahr für viel Begeisterung gesorgt. Video-Amateure verkauften ihre Camcorder, die Zubehörhersteller verbesserten die Handhabung durch spezielle Halterungen und die Videoplattformen im Internet werden von einem fröhlichen Haufen wildgewordener Ex-Photographen überrannt. 
Doch ist die Kombination von Video und Photo der bestmögliche Weg? Sind die Anforderungen an das jeweilige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten videofähigen Spiegelreflexkameras (Video-SLRs) haben seit einem Dreivierteljahr für viel Begeisterung gesorgt. Video-Amateure verkauften ihre Camcorder, die Zubehörhersteller verbesserten die Handhabung durch spezielle Halterungen und die Videoplattformen im Internet werden von einem fröhlichen Haufen wildgewordener Ex-Photographen überrannt. </p>
<p>Doch ist die Kombination von Video und Photo der bestmögliche Weg? Sind die Anforderungen an das jeweilige Gebiet nicht zu unterschiedlich?<br />
<span id="more-462"></span></p>
<h2>Das &#8220;Problem&#8221;</h2>
<p>Obwohl die Aufnahme von Stand- und Bewegtbildern einiges gemeinsam hat &#8211; und deshalb moderne Aufnahmegeräte meistens auch beides können &#8211; gibt es doch weiterhin bedeutende Unterschiede sowohl bei der Handhabung, als auch bei der Technik. </p>
<p><img width="520" height="264" src="http://www.videoslr.de/media/canon_5dmk2_und_xha1_gegenueberstellung_MG_9513_ausschnitt_p520.jpg" /></p>
<p>Das ist auch der Grund, warum man mit Camcordern nur schlecht photographieren und mit Photoapparaten nur schlecht Videos aufnehmen kann &#8211; die Form des Gerätes, Größe, Gewicht; sowie optische und elektronische Bauteile sind für den jeweiligen Haupteinsatzzweck optimiert. Trotzdem werden gerade in diesen Monaten viele Photoapparate zur Videoaufnahme &#8220;mißbraucht&#8221; &#8211; und das nicht von unwissenden Anfängern oder Leuten, die kein Geld ausgeben wollen. Viele Profis sind von den gestalterischen Möglichkeiten der neuen Video-SLRs begeistert. Haben die Hersteller damit die perfekte Kombination von Photo- und Videokamera geschaffen? Oder geht es nicht noch ein wenig besser?</p>
<h2>Technik</h2>
<p>Die Technik der modernen Aufnahmegeräte ähnelt sich. Sowohl für Bewegt- als auch für die Standbildaufnahme benötigt man ein Objektiv, einen Sensor, eine Verarbeitungseinheit, ein Speichermedium, einen Akku und eine Anzeigemöglichkeit. </p>
<p>Der Photograph verbringt einen großen Teil seiner Zeit beim Photographieren außerdem mit dem Blick durch einen optischen Sucher, der über dem Spiegelkasten angebracht ist. Der dort eingebaute Schwingspiegel sorgt dafür, daß der Photograph seit vielen Jahrzehnten genau den Ausschnitt sieht, der später auf dem Film landet. Die Gattung &#8220;Spiegelreflexkamera&#8221; (oder auf Englisch etwas genauer: &#8220;Single Lens Reflex (SLR)&#8221;) erhält dadurch ihren Namen. Der Blick durch den optischen Sucher ist im Vergleich mit einem elektronischen immer noch verzögerungsfrei(-er), schärfer und zum Scharfstellen besser geeignet. Obwohl es mit dem Micro-FourThirds-Standard nun die ersten Kameras mit Wechselobjektiven, aber ohne Spiegel, gibt, bleibt der Spiegel in der Oberklasse der Kameras wohl noch eine Weile erhalten (und persönlich finde ich das auch gut so &#8211; sollte man sonst, wie in digitalen Kompaktkameras üblich, das befriedigende Geräusch des Spiegelschlags per Lautsprecher ausgeben?).</p>
<p>Bei der Videoaufnahme ist der Spiegel allerdings nutzlos, darum ist er ständig aus dem Weg geklappt &#8211; sonst könnte kein Licht auf den Sensor fallen. Eine Videokamera braucht daher keinen Spiegel und auch kein Prisma und keinen optischen Sucher. </p>
<p>Dafür benötigt die Videokamera eine bessere Sensorkühlung. Bei den heutigen Video-SLRs (5D Mark II, D90) muß man nach 1-2 Stunden Videoaufnahme eine Zwangspause einlegen, damit sich die Kamera wieder abkühlen kann. Nach ungefähr dieser Zeit muß allerdings sowieso der leere Akku gegen einen aufgeladenen getauscht werden.</p>
<p>Photokameras wie die Canon 5D Mark II haben die Grenze von 20 Megapixeln erreicht und durchbrochen. Was für die Photographie feiner aufgelöste Photos und die Möglichkeit noch größerer Abzüge bedeutet, ist für Videoaufnahmen (zur Zeit noch) sinnlos. Die große HD-Auflösung von 1920&#215;1080 käme mit einem 2-Megapixel-Sensor aus (vielleicht etwas mehr wegen des Bayer-Patterns). </p>
<p>Die 5D Mark II hat auch sichtbare Probleme damit, ihren hochauflösenden Sensor im Videomodus schnell genug auszulesen &#8211; Aliasing und Moires sind die Folge.</p>
<h2>Handhabung</h2>
<p>Noch mehr als die Technik ist die Form der Kamera an die typische Handhabung durch den Benutzer angepaßt. Die SLR hält man ans Auge, normalerweise wird das Hauptgewicht von der rechten Hand getragen, deren Zeigefinger auf dem Auslöser liegt. Die linke Hand greift stützend um das Objektiv, mit ihr kann man fokussieren oder zoomen. Alles ist darauf ausgerichtet, im kurzen Moment des Auslösens nicht zu wackeln &#8211; und so den Ausschnitt zu halten und keine Verwackelungsunschärfe ins Bild zu bringen. Ein Photoapparat liegt nur in beiden Händen wirklich sicher.</p>
<p>Bei der Videokamera ist es nicht so wichtig, ob man durch Druck auf den Aufnahmeknopf die Kamera leicht erschüttert &#8211; wichtig ist, sie während der dann folgenden Aufnahme möglichst ruhig zu halten. </p>
<p>Die meisten Videokameras kann man im Gegensatz zu ihren standbilderzeugenden Brüdern mit einer Hand halten. </p>
<p><img width="520" height="347" src="http://www.videoslr.de/media/canon_5dmk2_auf_dem_display_der_xha1_MG_9516_p520.jpg" /></p>
<p>Ein dreh- und schwenkbares Display gehört seit Jahren zur Standardausstattung von Camcordern. Weisen sie oben noch einen Henkel auf, kann man so bequem bodennahe Aufnahmen machen. Auch aus der Hüfte oder vom über den Kopf gestreckten Arm aus kann man dank Schwenkdisplay noch aufnehmen &#8211; und so leicht Perspektiven einnehmen, die vom normalen Standpunkt (auf Augenhöhe) abweichen.</p>
<h2>Ein Vorschlag</h2>
<p>Wie man sieht, gibt es viele Gemeinsamkeiten in der Technik, aber auch bedeutende Unterschiede, welche sich vor allem in der Handhabung bemerkbar machen. Um eine möglichst gute Videokamera herzustellen, müßte man neue Funktionen hinzufügen und andere weglassen, die in der Photographie nützlich und wünschenswert sind. Eine Kombination von Photo- und Videofähigkeiten, also eine Video-SLR, wird immer ein Kompromiß bleiben. Was könnten die Hersteller tun?</p>
<p>Die großen Hersteller von Photokameras verkaufen nicht nur Kameras, sie bieten ein System an. Ein vielfältiges, aufeinander abgestimmtes System aus Kameras, Objektiven, Blitzen, Software und weiterem Zubehör. Eine Kamera bildet nur die Basis dieses Systems und ist ohne Objektive nutzlos. Besitzer von vielen Objektiven sehen sogar eher die Objektive als Basis des Systems, an die man mit Hilfe von <a href="http://www.videoslr.de/2009/05/nikkore-an-der-canon-5d-mark-ii/">Adaptern</a> auch Kameras anderer Hersteller anschließen kann. Auch kann der Wert von guten Objektiven leicht den Wert der Kamera übersteigen. </p>
<p>Was läge näher, als eine neue Kameraklasse ins bestehende System von Nikon oder Canon aufzunehmen? Eine speziell für die Videoaufnahme konstruierte Kamera ohne Sucher und Spiegel, aber mit dem gleichen Bajonett und gleichem Zubehör wie der Rest des Systems?</p>
<h2>Konkret</h2>
<p>Hier ist mein Vorschlag an Nikon oder Canon oder den Hersteller, der ihn gern aufgreifen möchte.</p>
<p>Nennen wir die erste Version dieser Kamera  (in diesem Beispiel bezogen auf Nikon) &#8211; die Nikon V1.</p>
<ul>
<li>4- oder 5-Megapixel-Sensor im Kleinbild-Vollformat</li>
<li>Nikon-F-Bajonett mit AI-Kupplung</li>
<li>Speichermedium: CF-Karten, 2 Fächer</li>
<li>die gleichen Akkus wie bei der D700 oder D3, 2 Fächer</li>
<li>Quaderformat, schmale Seite vorn mit dem Bajonett</li>
<li>großes (4-Zoll?) Klappdisplay an der langen Seite des Gehäuses</li>
<li>1920&#215;1080 Pixel mit 24, 25, 30 bis 120 fps</li>
<li>hohe Datenraten und guter Codec (z.B. Apple ProRes 422 HQ), 10 Bit, 4:2:2, geringe Kompression</li>
</ul>
<p><img width="520" height="410" src="http://www.videoslr.de/media/redone_p520.jpg" /></p>
<p>Die RED One von vorn. Bei einem ähnlichen Gehäuseformat könnte das große Klappdisplay bei Nikon auf der Seite sein, wo bei der RED der Firmenname steht. </p>
<h2>Vorteile</h2>
<p>Aus der Spezialisierung auf die Videoaufnahme ergeben sich einige Vorteile. Die Kamera ist mechanisch einfacher aufgebaut und potentiell preiswerter, da auf Spiegel und optischen Sucher verzichtet wird. Durch die für Photoverhältnisse geringe Sensorauflösung kann der Sensor komplett ausgelesen werden &#8211; Aliasing und Moires werden vermieden. Durch die im Verhältnis riesige Größe der einzelnen Sensorzellen ergibt sich eine bisher unerreichte Lichtempfindlichkeit. CF-Karten bieten von allen Standard-Datenträgern auf Flash-Basis die beste Geschwindigkeit und lassen sich auch mit Photoapparaten verwenden. Gleiches gilt für die Akkus &#8211; Besitzer einer D700 oder D3 könnten die gleichen Akkus verwenden und bräuchten nur ein Ladegerät. Alle Objektive des Nikon-Systems, vom Fisheye bis zum Supertele, könnten (durch den Vollformat-Sensor, bezogen auf Kleinbild) mit dem selben Ausschnitt an der Videokamera benutzt werden. Das große, seitlich angebrachte Schwenk-Display böte mit einer hohen Auflösung eine gute Möglichkeit zum genauen Fokussieren. </p>
<h2>Preisfrage</h2>
<p>Was müßte oder könnte so eine Kamera kosten? Im Moment (Juli 2009) kostet eine Nikon D700 mit FX-Sensor rund 2000 EUR. Die Videokamera kann auf Spiegel und optischen Sucher verzichten und spart dadurch etwas ein. Allerdings ließe sie sich vermutlich nicht in denselben Stückzahlen absetzen wie eine Photokamera. Schlagen wir für diesen Umstand 50% auf den Endpreis drauf, erhalten wir 3000 EUR. Dies wäre auch der Preis, den ich gerade noch für eine solche Kamera bezahlen würde.</p>
<h2>Was werden die Hersteller tun?</h2>
<p>Aus meiner Sicht böte sich die Entwicklung einer Videokamera, welche in das bestehende Photo-System paßt, geradezu an. Natürlich muß diese Ansicht nicht die Ansicht von Nikon oder Canon sein. Es sprechen nämlich auch einige Dinge gegen diese Möglichkeit. Zuerst einmal muß eine neue Kamera für einen kleineren Markt entwickelt werden. Dies erfordert Mut und der ist vermutlich nicht breit gesät in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Außerdem ist eine Hybrid-Kamera, also eine Video-SLR, am praktischsten, wenn man nur eine Kamera für beide Zwecke mitnehmen möchte und keine hohen Ansprüche an die Videofähigkeiten stellt. Aus Kundensicht sind es &#8220;zwei Geräte in einem&#8221;, auch wenn Funktionen unter diesem Kompromiß leiden.</p>
<p>Andererseits haben Hersteller wie Canon und Nikon viele Vorteile gegenüber einer Firma wie RED &#8211; ein ausgebautes System an Objektiven und Zubehör, große Fabriken, Erfahrung in der Entwicklung von Kameras,  Prozessoren und Software, ein Händlernetz. Nicht zuletzt haben sie viele Anwender, welche bereits Objektive dieses Systems besitzen &#8211; und eine Videokamera als Erweiterung ihrer Möglichkeiten sehen könnten.</p>
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		<title>Nikon D300s mit Video</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/07/nikon-d300s-mit-video/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 08:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[D300s]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor knapp einem Jahr stellte Nikon seine erste Video-SLR vor, die Nikon D90. In diesem Jahr folgte die D5000 und heute die aktualisierte D300, der lediglich ein &#8220;s&#8221; angehängt wurde.

Nikons Aktualisierung klingt bescheiden und ist es auch. Die D300s ist eine D300 mit im Wesentlichen folgenden Verbesserungen:

Videofunktion (1280&#215;720 Pixel, 24 fps)
Mikrophon-Eingang
(langsamer) Kontrast-AF nun bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp einem Jahr stellte Nikon seine erste Video-SLR vor, die Nikon D90. In diesem Jahr folgte die D5000 und heute die aktualisierte D300, der lediglich ein &#8220;s&#8221; angehängt wurde.<br />
<span id="more-491"></span><br />
Nikons Aktualisierung klingt bescheiden und ist es auch. Die <a href="http://www.nikon.de/product/de_DE/products/broad/1822/overview.html">D300s</a> ist eine D300 mit im Wesentlichen folgenden Verbesserungen:</p>
<ul>
<li>Videofunktion (1280&#215;720 Pixel, 24 fps)</li>
<li>Mikrophon-Eingang</li>
<li>(langsamer) Kontrast-AF nun bei der Videoaufnahme nutzbar</li>
<li>CF- und SD-Kartenslots, gleichzeitig nutzbar</li>
<li>schnellere Bildfolgen (7 Bilder/s oder 8 mit Handgriff)</li>
<li>kleinere Anpassungen in der Bedienung</li>
</ul>
<p>Für zufriedene Nutzer und potentielle Käufer der D300 stellt die D300s sicher keine Enttäuschung dar, sie gehört zu den besten Photokameras mit APS-C-Sensor (&#8221;DX&#8221;-Format in Nikons Worten).</p>
<p>Wer allerdings auf eine Verbesserung des Videomodus&#8217; hoffte, wird sich fragen: Warum nicht die große HD-Auflösung (1920&#215;1080 Pixel)? Hat Nikon hier größtenteils die ein-Jahr-alte Videofunktion der D90 übernommen? Für Leute, die hofften, Nikon würde den Abstand zur 5D Mark II von Canon möglichst bald einholen, sind das keine guten Neuigkeiten. Bei den erkennbaren Fortschritten hat Nikons Video-Entwicklungsabteilung noch eine Menge zu tun, wenn der Videomodus der D800 oder D700x nicht enttäuschen soll.</p>
<p>Wenigstens hat die D300s nun einen Mikrophon-Eingang. Ob Nikon die Datenrate und Qualität des 720p-Videos verbessert hat, wird sich in den ersten Tests herausstellen. Die Kamera soll ab (Ende?) August verfügbar sein.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.dpreview.com/news/0907/09073006d300shandson.asp">DPReview</a> (Englisch)</p>
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		<title>Wunschliste für den Nachfolger der Nikon D700</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/06/wunschliste-fuer-den-nachfolger-der-nikon-d700/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 12:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich komme aus dem Nikon-Lager und mir gefällt die D700 gut, seit dem Ausprobieren der 5D Mark II möchte ich aber keine Kamera ohne Videofähigkeiten mehr kaufen. Dies ist meine Wunschliste für den Nachfolger der D700.

Natürlich ist bis jetzt noch nicht sicher, ob der Nachfolger der Nikon D700 überhaupt Videos aufnehmen kann. Auch wird es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme aus dem Nikon-Lager und mir gefällt die D700 gut, seit dem Ausprobieren der 5D Mark II möchte ich aber keine Kamera ohne Videofähigkeiten mehr kaufen. Dies ist meine Wunschliste für den Nachfolger der D700.<br />
<span id="more-311"></span><br />
Natürlich ist bis jetzt noch nicht sicher, ob der Nachfolger der Nikon D700 überhaupt Videos aufnehmen kann. Auch wird es eine Herausforderung für Nikon, die guten Videofähigkeiten der 5D Mark II zu übertreffen &#8211; doch an dieser Kamera wird sich Nikons Nachfolger messen lassen müssen.</p>
<p>Es ist keine leichte Aufgabe, den sich manchmal widersprechenden Anforderungen an den Photo- und Videobetrieb gerecht zu werden. Ich werde in einem eigenen Artikel in Kürze die Vor- und Nachteile eines gemeinsamen, als auch eines eigenständigen Konzepts beleuchten.</p>
<h2>Was ich mir vom Nachfolger der D700 wünsche</h2>
<p>Zuerst sollte die Kamera (nennen wir sie mal D800) eine erstklassige Photokamera sein, welche zwar auch über gute Videofähigkeiten verfügen sollte, dieses jedoch nicht auf Kosten der Eignung für die Photographie. Deshalb fange ich hier mit den Wünschen für den Photomodus an.</p>
<h2>Photomodus</h2>
<ul>
<li>Ein <strong>großes Prisma</strong> für einen hellen und <strong>besseren High-Eyepoint-Sucher</strong>. Der Sucher der Nikon F4 ist nach wie vor ungeschlagen und ich sähe es gern, wenn Nikon wieder versucht, an diese Tradition anzuknüpfen. Lieber auf den internen Blitz verzichten. Die D3 und die D700 haben einen Eyepoint (Abstand des Auges zum Sucher, um das gesamte Bild zu sehen) von nur noch 18mm, die F100 hatte 21mm und die F4 hatte 22mm. Ein großer Eyepoint macht die Nutzung für Brillenträger wesentlich angenehmer. Es wäre sehr wünschenswert, wenn Nikon hier diesen negativen Trend wieder umkehrte und wieder bessere Sucher (wofür Nikon mal berühmt war) bauen würde. Zum Vergleich: Die 5D Mark II von Canon hat einen Eyepoint von 21mm &#8211; besser als D3 und D700!</li>
<li><strong>Lichtempfindlichkeit</strong>: bis 25600 ASA wie bei der D700</li>
<li><strong>Hoher Kontrastumfang</strong>.</li>
<li><strong>Austauschbare Mattscheiben</strong>. Lieber für die Gittereinteilung die Mattscheibe wechseln und dafür eine Scheibe haben, mit der man <strong>besser manuell scharfstellen</strong> kann, als eine LCD-Scheibe, auf der Scharfstellen nicht so gut möglich ist. Alternative: Nikon liefert die Kamera gleich mit einer (normalen) Gitterscheibe aus.</li>
<li>Auflösung zwischen 16 und 20 Megapixeln, lieber etwas weniger Pixel, dafür lichtempfindlicher.</li>
<li>Ansonsten alles so belassen: Gewicht, Größe und Handhabung gefallen mir bei der D700.</li>
</ul>
<h2>Videomodus</h2>
<ul>
<li><strong>Manuelle Belichtungskontrolle</strong>: Blende, Belichtungszeit und Empfindlichkeit frei manuell wählbar.</li>
<li><strong>Bildraten frei wählbar</strong>: mindestens 24, 25 und 30 Bilder/s. Schön wären auch noch höhere Bildraten für Zeitlupenaufnahmen.</li>
<li>&#8220;Full-HD&#8221;: <strong>1920&#215;1080</strong> Pixel.</li>
<li><strong>Höhere Qualität der Videos</strong>: Mit heutigen CF-Karten sind Datenraten von mehr als 200 MBit/s möglich. Eine Farbtiefe von 10 statt 8 Bit würde den Kontrastumfang steigern und die Nachbearbeitungsmöglichkeiten verbessern. Mit höherer Farbunterabtastung (4:2:2) würde die Qualität weiter steigen. All dies wäre bereits heute möglich und würde in einem nicht besonders rechenintensiven Codec für die Kamera nicht schwieriger, als H.264 zu erzeugen. Die Option, gleich im Apple-Codec ProRes 422 HQ zu speichern, wäre wundervoll.</li>
<li><strong>Längere Cliplängen</strong> als 5 Minuten (wie bei der D90).</li>
<li><strong>Optionale Verwendung von ext2</strong> als Dateisystem auf CF-Karten.</li>
<li><strong>Bildschirmlupe auch während der Aufnahme</strong> verwendbar.</li>
<li><strong>Besseres Ausleseverfahren für den Sensor</strong> (am besten Skalieren des Vollbildes, um Moires und Aliasing zu verhindern, wenn das Auslesen so schnell ginge).</li>
<li><strong>Schnelleres Auslesen des Sensors</strong>, um Rolling-Shutter-Effekte zu mindern.</li>
<li>Belichtungsmodi &#8220;A&#8221;, &#8220;S&#8221; und &#8220;Auto-ISO&#8221; auch für Video.</li>
<li>Bessere Chipkühlung, damit man nicht nach einer Weile eine Zwangspause einlegen muß.</li>
<li>Ausgabe auf externem Bildschirm in voller Auflösung auch während der Aufnahme.</li>
</ul>
<h2>Dinge, bei denen ich noch unentschlossen bin</h2>
<ul>
<li>Schwenkbares Display? Wäre ein Vorteil in der Handhabung, aber nicht so robust und würde die Kamera dicker machen.</li>
</ul>
<p>Was sind Eure Wünsche für die Nikon D800? Habe ich etwas Wichtiges übersehen? Setzt Ihr andere Prioritäten? Laßt es mich (und andere) wissen. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Adieu, Canon XH-A1&#8230;</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/06/adieu-canon-xh-a1/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 13:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenes]]></category>
		<category><![CDATA[Canon]]></category>
		<category><![CDATA[Schärfentiefe]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor knapp zwei Jahren kaufte ich mir die Canon XH-A1, um damit meinen Einstieg ins Videohandwerk zu finden und mein erstes Musikvideo zu drehen. Vor einem Monat verkaufte ich die Kamera wieder. Ein Abschied.

Wenn man Videos aufnehmen möchte, braucht man eine Videokamera. Diesem Zwang folgend kaufte ich vor zwei Jahren eine Canon HV20. Im Gegensatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp zwei Jahren kaufte ich mir die Canon XH-A1, um damit meinen Einstieg ins Videohandwerk zu finden und mein erstes Musikvideo zu drehen. Vor einem Monat verkaufte ich die Kamera wieder. Ein Abschied.<br />
<span id="more-434"></span><br />
Wenn man Videos aufnehmen möchte, braucht man eine Videokamera. Diesem Zwang folgend kaufte ich vor zwei Jahren eine Canon HV20. Im Gegensatz zur Anschaffung eines neuen Photoapparates oder Objektivs war die Wahl dieser Kamera kein Vergnügen, denn für immerhin 800 EUR bekam man ein kleines Ding aus Plastik, womit man noch nicht mal ordentlich fokussieren konnte (manueller Fokus war möglich, aber nur langwierig über ein kleines Rändelrad an der Seite). Nach einer Woche Ausprobieren war diese Beziehung gescheitert und ich schickte die Kamera an den Händler zurück.</p>
<p>Nach einiger Recherche mußte ich feststellen, daß meine Ansprüche nicht unter 3000 EUR zu befriedigen waren und so bestellte ich schweren Herzens und daraufhin leichten Geldbeutels eine Canon XH-A1. Im Jahr 2007 wurde diese Kamera als beste gerade noch bezahlbare Amateurkamera gepriesen &#8211; hohe Lichtempfindlichkeit, große Einstellringe für Fokus, Zoom und Blende, lange Akkulaufzeit, XLR-Mikrophon-Eingänge, vielfältige Einstellmöglichkeiten &#8211; für den Preis gab es nichts besseres. </p>
<p><img width="460" height="357" src="http://www.videoslr.de/media/produktbild_canon_xha1.jpg"><br />
<br clear="all"></p>
<p>Zwei Videos entstanden damit, mein erstes Musikvideo &#8220;<a href="http://www.edition1.net/dangerous/">Dangerous</a>&#8221; (zusammen mit Theresa Hohaus) und ein <a href="http://blog.freifunk-potsdam.de/freifunk-das-video/">Image-Video</a> für die Potsdamer Freifunker. </p>
<p>Ich war zufrieden mit der Kamera &#8211; sie ließ sich gut halten (sowohl in der Hand, als auch oben am Henkel) und auch die Bildergebnisse entsprachen meinen Erwartungen. Mit einer Ausnahme: Von der Photographie mit einer Spiegelreflexkamera war ich die Arbeit mit Schärfe und Unschärfe gewöhnt, diese Möglichkeit fehlte mir auf Dauer bei der XH-A1 doch. Allerdings war bis 2008 keine Alternative in Sicht und so versuchte ich mich daran zu gewöhnen.</p>
<p>Wie ein kleines Wunder nahm ich die Vorstellung der beiden ersten videofähigen SLRs auf: Nikon und Canon ermöglichten Videoaufnahmen mit einem großen Sensor? Mit Kameras, die weniger Geld kosteten als die XH-A1? </p>
<p>Ich beschäftigte mich ausgiebig mit den Vor- und Nachteilen der beiden Neulinge, sah mir die ersten Videos im Web an, las Tips und Tricks zum Umgang und zur Überlistung der Belichtungsautomatik und schrieb im April einen längeren <a href="http://www.videoslr.de/2009/06/artikel-ueber-video-slrs-in-ct-special-fotografie-209/">Artikel</a> über das Thema VideoSLR. Im Zuge dessen entstand auch der <a href="http://www.videoslr.de/2009/05/schaerfentiefevergleich-der-canon-xh-a1-und-der-5d-mark-ii/">Schärfentiefevergleich</a> zwischen XH-A1 und 5D Mark II. </p>
<p>Nachdem ich die beiden neuen Kameras von Nikon und Canon eine Weile hatte und die ersten <a href="http://www.videoslr.de/bereich/video/">Videos</a> damit entstanden, gab es für mich kein Zurück mehr. Waren sie auch noch so umständlich zu bedienen, schlecht zu halten, hatten Schwächen bei der Tonaufnahme und andere &#8211; die wiedererlangte Kontrolle über die Schärfentiefe machte alles wieder wett. Ich hatte keine Lust mehr, mit der XH-A1 zu drehen.</p>
<p>Möge sie ein langes Leben bei ihrem jetzigen Besitzer genießen, für mich sind neue, spannende Zeiten angebrochen. Adieu, XH-A1.</p>
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		<item>
		<title>Artikel über Video-SLRs in c&#8217;t special Fotografie 2/09</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 22:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab heute ist das c&#8217;t-Sonderheft &#8220;Fotografie&#8221; im Handel erhältlich. Es enthält unter anderem einen Artikel über Video-SLRs (&#8221;Kino-Look&#8221;), den Ralph Altmann und ich gemeinsam schrieben. Der Artikel erzählt von den Keimen der Revolution, welche mit den großen SLR-Sensoren begonnen hat, stellt die beiden ersten Video-SLRs vor und vergleicht diese in Handhabung und weiteren Aspekten mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab heute ist das c&#8217;t-Sonderheft &#8220;Fotografie&#8221; im Handel erhältlich. Es enthält unter anderem einen Artikel über Video-SLRs (&#8221;Kino-Look&#8221;), den <a href="http://www.ralphaltmann.de/">Ralph Altmann</a> und ich gemeinsam schrieben. Der Artikel erzählt von den Keimen der Revolution, welche mit den großen SLR-Sensoren begonnen hat, stellt die beiden ersten Video-SLRs vor und vergleicht diese in Handhabung und weiteren Aspekten mit einer richtigen Videokamera, der Canon XH-A1.</p>
<p>Ein weiterer Artikel stellt Schnittprogramme für Mac und Windows vor und beschreibt den Workflow mit 5D Mark II und D90.</p>
<p>Mehr Informationen zum Sonderheft gibt es bei <a href="http://www.heise.de/kiosk/special/ct/09/04/">Heise</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Canon 5D Mark II mit Firmware 1.1.0</title>
		<link>http://www.videoslr.de/2009/06/canon-5d-mark-ii-mit-firmware-110/</link>
		<comments>http://www.videoslr.de/2009/06/canon-5d-mark-ii-mit-firmware-110/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 13:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die neue Firmware 1.1.0 für die Canon 5D Mark II ist da und erfüllt den lange und eindringlich vorgebrachten Wunsch vieler Anwender nach manueller Kontrolle über die Belichtung im Video-Modus. Ein erster Test.

Neben einigen Detailverbesserungen und Fehlerkorrekturen für den Photo-Modus sind die nun möglichen Einstellungen für Blende, Zeit und Empfindlichkeit bei der Videoaufnahme das Hauptargument, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Firmware 1.1.0 für die Canon 5D Mark II ist da und erfüllt den lange und eindringlich vorgebrachten Wunsch vieler Anwender nach manueller Kontrolle über die Belichtung im Video-Modus. Ein erster Test.<br />
<span id="more-409"></span><br />
Neben einigen Detailverbesserungen und Fehlerkorrekturen für den Photo-Modus sind die nun möglichen Einstellungen für Blende, Zeit und Empfindlichkeit bei der Videoaufnahme das Hauptargument, auf die neue Firmware zu wechseln. </p>
<h2>Update</h2>
<p>Das Aufspielen ist einfach. Canon bietet auf <a href="http://web.canon.jp/imaging/eosd/firm-e/eos5dmk2/firmware.html">dieser Seite</a> eine ausführliche Anleitung auf Englisch an und dort kann man sich auch die Firmware 1.1.0 laden.</p>
<p>Im Prinzip läuft die Anleitung darauf hinaus, die Datei mit der neuen Firmware (Endung: .fir) ins Hauptverzeichnis einer CF-Karte zu kopieren, diese in die Kamera zu legen, ins Menü zu navigieren, in dem die aktuelle Firmware-Version angezeigt wird und dort die SET-Taste zu drücken, was den Update-Prozeß startet. Nachdem alles gelungen ist, muß man für zwei Sekunden den Akku herausnehmen und die Kamera wieder einschalten. </p>
<p>Klingt einfach und ist es auch &#8211; im Zweifelsfall bitte trotzdem nochmal die englische Anleitung unter obigem Link zu Rate ziehen.</p>
<h2>Neue Möglichkeiten</h2>
<p>Im Modus für manuelle Belichtung (&#8221;M&#8221; auf dem oberen linken Rad) drückt man nun wie gewohnt den Liveview-Knopf und sieht nun (vorausgesetzt, die anderen Einstellungen wie &#8220;Movie-Anzeige&#8221; für diesen Modus, etc., stimmen) unter dem Bild alle wichtigen Belichtungsdaten.</p>
<p>Die Zeit verstellt man mit dem vorderen Rad (über dem Auslöser), die Blende mit dem hinteren Daumenrad. Die Empfindlichkeit mit dem vorderen Rad nach einem Druck auf den ISO-Knopf. Neben Zeit und Blende wird eine Lichtwaage angezeigt, welche den Abstand zur vorgeschlagenen Belichtung im weißen Rechteck (welches man durch den Joystick-Knopf verschieben kann) anzeigt. Das Resultat der aktuellen Belichtung wird natürlich auch im Display angezeigt, man sieht also sofort, wie durch Verstellen eines Parameters das Bild dunkler oder heller wird. Endlich kein umständliches Hantieren mit der Sterntaste zur Belichtungsspeicherung mehr, die Blende kann auch mit Canon-Objektiven ohne Adapter direkt über die Kamera eingestellt werden &#8211; danke, Canon!</p>
<p>Ein <a href="http://www.videoslr.de/2009/05/nikkore-an-der-canon-5d-mark-ii/">Adapter</a> ist jetzt nur noch nötig, wenn man vorhandene Objektive an der 5D benutzen möchte und hat darüber hinaus keine Vorteile mehr.</p>
<p>Die drei Belichtungsparameter lassen sich sogar während einer Aufnahme verändern. </p>
<p>Hier nochmal die Grenzen für die drei Werte:</p>
<ul>
<li>Blende: Offenblende bis kleinste Blende, abhängig vom Objektiv</li>
<li>Belichtungszeit: 1/30-1/4000s</li>
<li>Empfindlichkeit: 100-6400 ASA/ISO oder HI1 (12800 ASA) oder automatisch</li>
</ul>
<p>Im Lupenmodus (der nach wie vor nur vor und nicht während einer Aufnahme benutzbar ist) kann man die Belichtung ebenfalls verstellen, die Lichtwaage funktioniert aber nicht und Zeit und Blende werden rot dargestellt.</p>
<p>Mit der Veröffentlichung der neuen Firmware ist es Canon gelungen, die erste lieferbare Video-SLR mit manueller Belichtungskontrolle (noch vor <a href="http://www.videoslr.de/2009/05/panasonic-dmc-gh1-mit-manueller-belichtungskontrolle/">Panasonic</a>) anzubieten.</p>
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